Detailreich. Optimierte Nacht­aufnahmen gefallen auch in Postergröße.

Viele Kameras für Einsteiger haben voll­automatische Programme für bestimmte Szenerien an Bord – etwa um nächt­liche Stadt­land­schaften verwack­lungs­frei zu fotografieren. Doch die Programme liefern selten optimale Ergeb­nisse: Details wie Blätter von Baumkronen oder sich kräuselnde Wasser­oberflächen verschwimmen oft. Der Grund: Die Auto­matik kaschiert in Farbe und Helligkeit abweichende Pixel (Bild­rauschen), die bei hoher Licht­empfindlich­keit (Iso-Wert) entstehen.

Iso-Wert selbst einstellen

Wählen Sie den teil­automatischen Aufnahme­modus P (Programm­automatik). Dort können Sie den Iso-Wert selbst einstellen. Wählen Sie möglichst nied­rige Iso-Werte wie 200 – besonders bei Kameras mit Bild­stabilisator und licht­starkem Objektiv. Die Blende stellt die Kamera auto­matisch ein. Ebenso die Verschluss­zeit, die gegen­über der Voll­automatik länger ist. Um Überbelichtungen heller Objekte wie Laternen zu vermeiden, korrigieren Sie an der Kamera die Belichtung bei Bedarf um bis zu zwei Stufen nach unten.

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