Fototipp Stadt bei Nacht

2
Fototipp - Stadt bei Nacht
Detailreich. Optimierte Nacht­aufnahmen gefallen auch in Postergröße. © Westend61 / Günter Flegar

Viele Kameras für Einsteiger haben voll­automatische Programme für bestimmte Szenerien an Bord – etwa um nächt­liche Stadt­land­schaften verwack­lungs­frei zu fotografieren. Doch die Programme liefern selten optimale Ergeb­nisse: Details wie Blätter von Baumkronen oder sich kräuselnde Wasser­oberflächen verschwimmen oft. Der Grund: Die Auto­matik kaschiert in Farbe und Helligkeit abweichende Pixel (Bild­rauschen), die bei hoher Licht­empfindlich­keit (Iso-Wert) entstehen.

Iso-Wert selbst einstellen

Wählen Sie den teil­automatischen Aufnahme­modus P (Programm­automatik). Dort können Sie den Iso-Wert selbst einstellen. Wählen Sie möglichst nied­rige Iso-Werte wie 200 – besonders bei Kameras mit Bild­stabilisator und licht­starkem Objektiv. Die Blende stellt die Kamera auto­matisch ein. Ebenso die Verschluss­zeit, die gegen­über der Voll­automatik länger ist. Um Überbelichtungen heller Objekte wie Laternen zu vermeiden, korrigieren Sie an der Kamera die Belichtung bei Bedarf um bis zu zwei Stufen nach unten.

2

Mehr zum Thema

  • Drucker im Test Der beste Drucker für Sie

    - Sie haben nun Zugriff auf alle Test­ergeb­nisse für Drucker. Klicken Sie einfach auf alle Testergebnisse und durch­forsten Sie die Daten­bank nach Anbieter, Modell, Preis...

  • Nach­haltige Weih­nachten Sieben Tipps für mehr Nach­haltig­keit in der Weihnachts­zeit

    - Alle Jahre wieder setzt erst der Kauf­rausch ein, später türmen sich die Müll­berge. Sieben Tipps, wie Sie die Weihnachts­zeit etwas nach­haltiger gestalten können.

  • Fotobücher im Test Ärgerliche Sicher­heits­lücken

    - Ob bei Aldi, Cewe oder dm: Fotobücher kann man heute fast über­all machen lassen. Doch im Foto­buch-Test der Stiftung Warentest schneiden nur vier von zwölf Anbietern gut...

2 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 06.12.2019 um 14:41 Uhr
den kleinen Mond fotografieren

An sich ist der Mond hell genug, um ihn mit ausreichend kurzer Belichtungszeit zu fotografieren (er wandert ja). Auf jeden Fall helfen lange Brennweiten und eine gute Bildstabilisierung oder ein Stativ, denn der Mond ist tatsächlich sehr klein am Himmel. Er nimmt nur etwa ein halbes Grad ein, das ist deutlich weniger als ein Finger breit am ausgetrecktem Arm. Dazu bei Interesse: "Mondtäuschung" in der Wikipedia: (Bu)

ZockerZonk am 05.12.2019 um 11:13 Uhr
Schöner Hinweis :)

Das ist echt ein schöner Hinweis. Ich kenne das Problem mit Nachaufnamen sehr gut. Bei mir sind Bilder in der Nacht immer sehr dunkel, so dass man so gut wie gar nichts erkennt. Mir fällt da gerade eine Frage ein, die zum Thema passen könnte. Immer wenn ich den Mond fotografiere, sieht dieser auf dem Bild immer extrem klein aus. Obwohl es so aussieht, dass der Mond wesentlich näher drann ist, wenn ich diesen mit dem Auge betrachte. Habt ihr einen Tipp für gute Mondfotos?