Fototipp Meldung

Winter­bilder. Eine Belichtungs­korrektur gleicht starke Reflexionen aus.

Eine verschneite Land­schaft kann faszinierend wirken. Wer sich beim Versuch, sie zu fotografieren, auf die Auto­matik seiner Kamera verlässt, bekommt jedoch oft unterbe­lichtete Bilder. Grund: Der Schnee reflektiert besonders viel Licht und irritiert so den Belichtungs­messer. Abhilfe schafft die Belichtungs­korrektur: Sie sollte bei sehr heller Umge­bung auf +1 oder +2 stehen. Erfahrene Fotografen machen bei schwierigen Licht­verhält­nissen von einem Motiv bei gleicher Blenden­öffnung mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungs­zeiten. Um fehlbelichtete Fotos später verlust­frei am Computer bearbeiten zu können, ist es erforderlich, sie im Rohdaten­format (Raw-Format) aufzunehmen – sofern die Kamera dieses unterstützt.

Tipp: Manche Kompakt­kameras bieten ein spezielles Winter­programm, das die Belichtung auto­matisch korrigiert. Test­ergeb­nisse für über 1400 Digitalkameras liefert der Produktfinder Digitalkameras.

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