Fototipp So gelingen Vitrinenfotos im Museum

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Fototipp - So gelingen Vitrinenfotos im Museum
Spieglein. Fotogra­fischer Durch­blick nur mit Polfilter. © Getty Images

Ein Museums­objekt in einer Vitrine zu fotografieren, ist Glücksache. Glasvitrinen spiegeln das Licht. Auf Fotos sind daher Besucher oder Dinge im Raum in Silhouettenform sicht­bar. Diese Stör­effekte lassen sich mit einem Polarisations­filter wegzaubern. Er wird vor das Objektiv geschraubt (bei Smartphones gesteckt oder geklemmt). Dann wird so lange am Filter gedreht, bis die Reflexionen im Sucher oder auf dem Kamera­display verschwinden. Wird allerdings frontal durch die Scheibe fotografiert, ist auch der beste Polfilter wirkungs­los. Der Grund: Das Licht wird nur bei seitlicher Draufsicht auf spiegelnde Glasflächen so reflektiert, dass es durch einen Polfilter ausgeblendet werden kann.

Tipp: Fotografieren Sie schräg durch die Scheibe. Zu beachten: Da Polfilter Licht schlu­cken, können in dunklen Räumen wie Museen längere Belichtungs­zeiten, eine offene Blende sowie ein Bild­stabilisator oder ein Stativ nötig sein.

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