Licht ins Dunkel. Light Painting mit langer Belichtung.

Eine bewegte Licht­quelle bei Dunkelheit fotografieren – diese Technik nennt sich „Light Painting“. Während die Kamera belichtet, „malen“ die Beteiligten etwa mit Wunderkerzen oder Taschen­lampen ein Motiv in die Dunkelheit. Unerläss­lich für diese Spielerei ist eine Kamera, bei der sich Belichtungs­zeit, Blenden­öffnung und Empfindlich­keit (Iso-Wert) manuell einstellen lassen. Zudem braucht der Fotograf ein Stativ für solche Aufnahmen. Die notwendigen langen Belichtungs­zeiten lassen sich zum Beispiel erreichen, indem der Fotograf die Blende schließt, also eine große Blendenzahl wie etwa 16 oder 22 einstellt, und einen möglichst nied­rigen Iso-Wert wählt. Empfehlens­wert ist es, auf den Auto­fokus zu verzichten und statt­dessen manuell zu fokussieren. Um der Verwack­lungs­gefahr vorzubeugen, eignen sich ein Fern­auslöser oder die Selbst­auslösefunk­tion.

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