Fototipp Meldung

Mystisch. Manche Motive wirken erst im Nebel richtig spannend.

Motive, die bei Sonnen­schein öde wirken, können – im Morgen­nebel fotografiert – eine nahezu mystische Ausstrahlung entfalten. Baum- und Fluss­land­schaften, die wie von Watte einge­hüllt aussehen, Talsenken, aus denen Dunst­schwaden wie Milch­schaum quellen – Nebel­bilder können sehr stimmungs­voll sein. Achtung: Je mehr Nebel, umso flauer sind die Kontraste in der Regel. Wer sich dann ausschließ­lich auf die Belichtungs­automatik seiner Kamera verlässt, muss mit unterbe­lichteten Aufnahmen rechnen. Es ist sinn­voll, Belichtungs­reihen zu machen. Auch der Auto­fokus tut sich bei wenig Kontrast manchmal schwer. Dann ist es besser, manuell zu fokussieren. Bei Nebel ist oft weniger Licht vorhanden, als man es empfindet. Ein Stativ mitzuschleppen, lohnt sich, ebenso früh aufzustehen. Der Moment, in dem die ersten Licht­strahlen durch den Nebel dringen, bringt oft eine einzig­artige Stimmung mit sich.

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