Fototipp: Infrarotfotos Meldung

Die meisten Digitalkameras ermöglichen auch effektvolle Infrarotfotos.

Die fremde Welt der Infrarotbilder mit weiß belaubten Bäumen, schwarzem Himmel und bizarren Wolken ist nicht nur der herkömmlichen Fotografie vorbehalten (siehe Fototipp Infrarotbilder). Auch viele Digitalkameras taugen für solche Bilder, denn die Fotochips sind grundsätzlich infrarotlichtempfindlich. Für die Fotos wird lediglich ein Infrarotfilter vor das Objektiv montiert (zum Beispiel Heliopan RG 830). Wegen der langen Belichtungszeiten für diese Art von Fotos empfiehlt es sich, ein Stativ zu benutzen.

Ob eine Digitalkamera für Infrarotbilder geeignet ist, steht in der Gebrauchsanleitung. Falls nicht, hilft ausprobieren: Kamera einschalten und auf Bildvorschau stellen, dann mit einer Infrarot-Fernbedienung für TV- oder Videogeräte in das Objektiv „hineinleuchten“, indem eine Taste gedrückt wird. Wenn auf dem Display die Infrarotdiode der Fernbedienung sichtbar wird, klappt es ziemlich sicher auch mit den Fotos.

Tipp: Kameras mit „Nightshot“- Funktion machen manchmal Probleme. Sie nutzen Infrarotlicht für die Nachtaufnahmen. Werden nun Infrarot-Aufnahmen bei Tageslicht gemacht, stellen sie die Belichtungszeiten zu lang ein. Folge: Überbelichtung. Dagegen hilft ein zusätzliches Graufilter (B & W, Heliopan, Hoya und andere, ab ca. 15 Euro).

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