Fototipp Meldung

Finstere Gestalten, Landschaften nur als Schattenriss – kommt das Licht von vorn (Gegenlicht), entstehen solche Bilder. Wird die Kamera mit der Belichtungskorrektur oder der Automatikfunktion „Gesichtserkennung“ so eingestellt, dass Porträts oder Landschaften hell genug sind, überstrahlen die Lichter im Hintergrund bis ins flächige Weiß. Besser ist, die ursprünglichen Bilder per Computer und Bildbearbeitungssoftware aufzuhübschen: Die „Tonwertkorrektur“ hellt Schatten auf und vermeidet zu helle Lichter – aber in Grenzen: Oft sind aufgehellte Bildpartien flau und grießig und haben Farbfehler. Bei Porträts hilft der Aufhellblitz, bei Landschaftsfotos die HDR-Funktion mancher Kameras (High Dynamic Range). Die berechnet aus verschieden belichteten Fotos ansehnliche Bilder. Alternative: Eine Belichtungsreihe aufnehmen und die HDR-Funktion einer aktuellen Computer-Bildbearbeitung nutzen. Das bietet mehr Möglichkeiten.

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