Fototipp Meldung

Als blaue Stunde wird die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnen­untergang und dem Einbruch der Nacht bezeichnet. Vor allem in Kombination mit künst­lichem Licht haben Fotografien, die während der „blauen Stunde“ aufgenommen wurden, oft einen besonderen Reiz. Im Gegen­satz zu Nacht­aufnahmen werden während der „blauen Stunde“ die Motive durch das bläuliche „Restlicht“ noch ausreichend ausgeleuchtet und wirken deshalb wesentlich plastischer. Um bei dem spärlichen Licht verwackelte Bilder zu vermeiden, ist es ratsam, ein Stativ zu verwenden und die Kamera per Selbst­auslöser auszulösen. Der Bild­stabilisator sollte abge­schaltet werden. Bei Stativ­aufnahmen kann mit einer nied­rigen Empfindlich­keits­einstellung (100 oder 200 Iso) fotografiert werden, das beugt störendem Bild­rauschen vor. Da die blaue Stunde in Mittel­europa nur etwa 30 bis 45 Minuten dauert, ist es ratsam, den optimalen Stand­ort für die Aufnahme vorher zu suchen.

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