Fototipp Farbfilter Meldung

Dramatischer Himmel durch Rotfilter.

Der häufigste Grund, einen Farbfilter vors Objektiv zu schrauben: Die Korrektur der Farben, wenn morgens blaues Licht die Bilder blau färbt, und abends, wenn durch rötliches Licht die Fotos orange werden. Dann empfehlen sich, besonders für Dias, Konversionsfilter. Der rosarote KR 1,5 (auch KR 3 oder KR 6 oder mehr) gegen Blaulicht heißt „Konversionsfilter rot“ (KR), plus Filterzahl, dem Maß für die Filterstärke. Beim Abendrot heißt der Filter „KB 1,5“ (KB 3 ..., Konversionsfilter blau plus Filterzahl). In Digitalkameras sind solche Filter eingebaut. Hier werden Farbstiche via Weißabgleich korrigiert.

Gelb-, Orange- und Rotfilter sind für die Schwarzweiß-Fotografie. Gelbfilter verstärken die Wolken am Himmel, Orangefilter noch mehr. Rotfilter machen den Himmel dramatisch dunkel (siehe auch Fototipp „Infrarotbilder“ in test 5/05 und 6/05). Wer eine Digitalkamera nutzt, kann die Farbfiltereffekte am Computer generieren. Rotfilter beispielsweise: Da wird über ein Bildbearbeitungsprogramm Rot verstärkt und die anderen Farben werden weggenommen. Dann: Farbsättigung auf null und fertig ist das Schwarzweißbild vom Rotauszug.

Tipp: Farbfilter können auch an einer Digitalkamera eingesetzt werden, sofern der Weißabgleich der Kamera auch „manuell“ funktioniert. Dann: Vor der Montage des Filters die Kamera abgleichen, Filter drauf und fotografieren. Der Kameramonitor zeigt dann die Ergebnisse.

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