Fototipp Meldung

Warum sind Breitbilddisplays mit einem Seitenverhältnis 16 zu 10 so beliebt, was macht Bilder spannend? Auf beide Fragen gibt es eine Antwort, und die kannten schon Architekten, Bildhauer und Maler weit vor unserer Zeit: Sie berücksichtigen die Gestaltungsregel des Goldenen Schnitts. Diese Gestaltungsregel besagt, dass sich eine kurze und eine lange Strecke (etwa der Abstand der Horizontlinie vom oberen und unteren Bildrand) mathematisch perfekt im Verhältnis 1 zu 1,618 befinden müssen.

Wer seine Bilder so gestaltet, verbreitet keine Langeweile. Im Alltag genügt als Näherung die Drittelregel. Dabei wird das Bild durch jeweils zwei waagerechte und senkrechte Linien in neun Abschnitte geteilt. Bildwichtige Elemente werden auf einer der vier Linien oder in einem der vier Schnittpunkte platziert. Praktisch: Nahezu alle Kameras blenden solch ein Gitternetz in den Monitor ein.

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