Fototipp Die Farben des Regenbogens bewahren

Fototipp - Die Farben des Regenbogens bewahren
Farben­prächtig. So schön gelingt der Regenbogen auf Fotos nur selten. © Shutterstock

Rot, orange, gelb, grün, blau, violett: Sonnenlicht wird in seine farbigen Bestand­teile zerlegt, wenn es sich in Wasser­tropfen bricht – am Himmel erscheint ein Regenbogen. Selten sieht er auf Fotos so imposant aus wie in der Realität. Die Farben sind flau, wirken wie ausgewaschen. Das lässt sich ändern: Die meisten Kameras haben einen Bild­modus, der lebendigere Farben erzeugt. Er hat keine einheitliche Bezeichnung, suchen Sie im Menü unter Bild­modus nach Punkten wie „lebhaft“, „vivid“ oder „lebendige Farben“. Eine weitere Option: Erhöhen Sie die Farbsättigung. Hier ist aber Vorsicht geboten, regeln Sie die Sättigung höchs­tens auf die Hälfte des Maximums. Sonst sieht das Motiv grell und künst­lich aus. Systemkamera-Fotografen können einen Polfilter einsetzen, der die Farben intensi­viert. Notfalls lässt sich die Farben­pracht nach­träglich mithilfe eines Bild­bearbeitungs­programms ins Foto zaubern.

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herby48 am 07.01.2020 um 23:42 Uhr
Trick für "farbige" Wolken am Himmel

Bewährt hat sich auch folgende Methode:
Nehmen wir einen tollen Sonnenuntergang mit aprikofarbenen neben türkisen Wolken.
Jeder Fotograf weiß, wie schwierig es ist, diese tollen Farben aufs Bild zu bannen.
Versuchen Sie mal, auf die farbigen Wolken zu zoomen, dann den Auslöser nur halb drücken, so dass die Automatik schon die Einstellungen im Display anzeigt. Dann wieder auf den normalen Bildauschnitt einstellen und die gezeigten Einstellungen manuell einstellen - die Farben kommen viel intensiver. Evtl. noch ein oder zwei Aufnahmen mit Belichtungskorrektur nach oben und unten versuchen (kleine Schritte!) und die beste Aufnahme wählen!