Fototipp: Der Sommer Meldung

Helles Sonnenlicht lässt sich nicht so einfach mit der Kamera einfangen.

Sommerbilder sind nicht nur Fotos von knapp bekleideten Menschen. Das sind auch Ansichten vom Strand, von Sehenswürdigkeiten, Land und Leuten. Meist werden sie bei sehr hellem Umgebungslicht gemacht. Wer hier nicht aufpasst, riskiert großflächige helle Bildpartien ohne jede Zeichnung. Reflexe auf Glas, Wasser oder Metall, weiße Flächen im Sonnenlicht – vor allem Digitalkameras haben mit hellem Licht ihre liebe Not. Außerdem beeinflussen Lichter die Belichtungsmessung so, dass bildwichtige Motive unterbelichtet sind.

Das Einfachste ist, den Ausschnitt so zu wählen, dass helle Stellen am Rand weder Bildeindruck noch Belichtungsmessung beeinflussen. Ansonsten: Mit der Kamera die Be­lichtung der bildwichtigen Motive messen, damit wenigstens die korrekt belichtet sind. Die Neigung zum Überbelichten wird ein wenig geringer, wenn der Fotofan die Empfindlichkeit seiner Digitalkamera niedrig einstellt, zum Beispiel auf 50 ASA. Bei analogen Kameras sollte ein unempfindlicher Film (höchstens 100 ASA) eingelegt werden.

  • Tipp. Überstrahlte Bildteile sind bei Digitalkameras verloren. In dunklen Stellen gibt es meist noch Strukturen. Per Bildbearbeitung lassen sie sich noch verstärken. Also lieber die Fotos etwas unterbelichten und später am Computer aufhellen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 53 Nutzer finden das hilfreich.