Fototipp Meldung

Viele Strukturen sind erst aus der Vogel­perspektive zu erkennen.

Fotos aus der Vogel­perspektive eröffnen neue Sicht­weisen und geben spannende Über­blicke. Vom Fotografen verlangen sie mitunter sport­liche Leistung – wenn er dafür auf einen Baum klettern oder einen Turm besteigen muss. Zuweilen hilft ein Fahr­stuhl, wie etwa im Berliner Fernsehturm. Aus seiner Panorama­etage lassen sich eindrucks­volle Bilder der Stadt­land­schaft und ihrer Struktur aufnehmen.

Vorsicht ist bei Personen geboten. Der Blick von oben kann herab­setzend, verniedlichend oder verzerrend wirken. So erscheint dann etwa der Kopf eines Kindes über­dimensional groß, sein Körper dagegen unnatürlich klein und gestaucht. Dieser Effekt tritt umso stärker hervor, je steiler der Blick­winkel und umso kürzer die Brenn­weite ist. Für Erinnerungs­fotos vom Nach­wuchs ist es besser, in die Knie zu gehen. Bewusst als Stil­mittel einge­setzt, können Porträts von oben auch spannend wirken – zur Abwechs­lung allemal.

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