Fototipp Camera Tossing Meldung

Nicht vorhersehbar, nicht reproduzierbar, riskant: Bilder der „geworfenen Kamera“.

Eigentlich war die „geworfene Kamera“ (Tossed Camera) ein Witz. Bei älteren Digitalkameras mit oft sehr langer Auslöseverzögerung hieß es: „Die kannst du auslösen, in die Luft werfen, auffangen – und hast immer noch genug Zeit für das Foto.“ Mutige haben das tatsächlich ausprobiert und zu hoch geworfen. Oder aber die Auslöseverzögerung war nicht so lang wie vermutet. Während des Kamerafluges entstand jedenfalls ein Foto – aus der Not war ein neues Gestaltungsmittel geboren: Denn falls sich die Kamera dabei dreht, sind auf dem Bild oft sehr ansprechende grafische Lichtmalereien zu sehen. Wem der freie Wurf zu riskant ist, der bindet seine Kamera an eine Schnur und lässt sie wie ein Pendel schwingen. Auch das ergibt eigentümliche Bilder. Andere Variante: Die Kamera wird auf Selbstauslöser (zwei Sekunden) und lange Belichtung gestellt. Wer scharfe Kanten im Bild haben will, schaltet den kontinuierlichen Autofokus ein, den viele Kameras haben. Übrigens: Es soll spezielle Tossing-Kameras geben, die einen Sturz überleben. Mehr unter www.cameratoss.blogspot.com

  • Tipp: Vor dem Kamerawurf den Blitz ausschalten. Wer das vergisst, riskiert, geblendet zu werden – und die Kamera beim Auffangen auch noch zu verfehlen. Mit Blitz gibt es im Bild keine Wischeffekte, die jedoch sehr ansprechend sind.

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