Fotos speichern

Wie Dropbox und Telekom abge­schnitten hätten

Die Telekom stellte ihre Foto-Cloud „Mediencenter“ inzwischen ein. Carousel von Dropbox lässt sich nur noch bis Ende März nutzen – in abge­speckter Form und lediglich von Bestands­kunden.

Fotos speichern Testergebnisse für 7 Foto-Clouds 03/2016

Inhalt

Telekom Mediencenter

Recht kundenfreundlich. Einrichten, betreiben, kündigen – alles klappte reibungs­los. Keine Mängel in den AGB. Die Apps sendeten keine unnötigen Daten. Das Mediencenter war aber nicht so vielseitig: Die Bild­beschriftung war in den Alben nicht sicht­bar. Fotos ließen sich nicht bearbeiten. Kostenloser Speicher: 25 Gigabyte. Im Test bekam das Telekom Mediencenter die Note Gut (2,4).

Tipp: Eine Einschät­zung des neuen Telekom-Dienstes Magenta Cloud lesen Sie in der April-Ausgabe von test.

Carousel (Dropbox)

Weniger Komfort. Der teil­weise unüber­sicht­liche Dienst ließ sich nicht so bequem bedienen wie andere. Nutzer konnten ihre Fotos nicht frei sortieren oder in der Cloud bearbeiten. Nur 5 Gigabyte Gratisspeicher. Android- und iOS-App sendeten nichts Unnötiges. Sehr deutliche Mängel hatten die AGB, deshalb werteten wir das test-Qualitäts­urteil um eine Note ab. Dropbox behielt sich in den AGB etwa vor, seinen Dienst ohne Vorwarnung zu kündigen. Im Test bekam Carousel die Note Ausreichend (3,8).

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22 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

JPicard am 16.09.2016 um 12:56 Uhr
Amazon Prime

Was ist mit dem Amazon Prime Fotospeicher?Da können Prime Kunden unbegrenzt viele Fotos speichern. Ist ja nun kein kleiner Fisch, sollte auch getestet werden.

juditj am 01.06.2016 um 23:26 Uhr
Externe Festplatten

Es wäre wirklich mehr als Kundenorientiert, wenn Ihr mal aufgrund von Datenmengentransfer oder auch -sicherheit mal wieder mehrere Festplatten testen könntet.
Ich will keine Cloud o.ä. verwenden, der Sicherheitsaspekt ist dabei ebenso wichtig wie das Datenvolumen (bei mir ca. 2 GB).

steffen1972 am 29.02.2016 um 20:28 Uhr
Funktionsumfang der Apps

1. Keiner hat Foto-Apps für alles. Microsoft nur für Windows, Google nur für Android und iOS, Apple nur iOS und OS X. Es fehlen also bei allen Apps und nicht nur bei Apple.
2. Nur mit den hauseigenen Apps lassen sich aber Alben erstellen, Fotos bearbeiten, Tags einpflegen oder Fotos und Alben wirklich teilen. Ausnahme: Über die mobile OneDrive-App kann man auch teilen.
3: "Beschriftungen" im Web: sind nur bei OneDrive und dort auch nur die die Bildbeschriftungen sichtbar, nicht bei Google Fotos und nicht bei iCloud Fotos.
4. Die Funktionen im Web sind bei allen 3 rudimentär. Lediglich bei Google Fotos kann man 2,3 Dinge an den Fotos verändern. Wo es eine deutliche Einschränkung zu anderen Anbietern geben soll erschließt sich mir nicht. Alle zeigen Fotos und Diashows an, man kann Alben erstellen und Bilder teilen., Fotos hoch- und runterlasen und löschen. Jeder Dienst kann an der einen oder anderen Stelle mehr oder weniger - da gibt es keinen Sieger.

steffen1972 am 29.02.2016 um 20:14 Uhr
iCloud als Backup für ambitionierte Fotografen

Siehe Kommentar vorheriger Kommentar. Sämtliche Formate können mit allen 3 Diensten hochgeladen und bearbeitet werden.
Weder die iCloud Fotomediathek noch die Fotos-App sind notwendig und in diesen Test einzubeziehen.
Auch hier: bei allen 3 Anbietern muss man die Sync. installieren (App) und aktivieren.

steffen1972 am 29.02.2016 um 20:09 Uhr
Für Stiftung Warentest: Alles ziemlich falsch.

Leider kann man ja auf die Kommentare nicht direkt antworten, schade.
Grundsätzlich scheint es so zu sein, dass Ihr die Funktionen von OneDrive, iCloud und Google Drive nicht richtig verstanden habt. Ihr vergleicht nämlich teils die falschen Dienste mit einander!
Zu "iCloud als Speichererweiterung..." Die Dienste, die hier zu vergleichen wären sind. OneDrive, iCloud Drive und Google Drive. Alle 3 können das selbe. Nämlich Daten - und damit auch Fotos - mit der Cloud und anderen Geräten synchronisieren.
Alle 3 Dienste benötigen eine App, die installiert werden muss. Die OneDrive-App und Google Drive gibt es für Windows, iOS, OS X und Android, die iCloud Drive-App nur für Windows, iOS und OS X.
Alle 3 Dienste können ohne Foto-App und ohne permanentes Sync. genutzt werden.
Teilen kann man mit allen mobilen Versionen, mit den Desktopversionen jeweils nicht direkt.
Fakt ist: die 3 Dienste unterscheiden sich nur marginal. Die Behauptungen zur iCloud sind schlicht falsch!