Fotos speichern Test

Fotos sind Massenware. Wer sie auf verschiedenen Geräten wie Kamera, Handy und Tablet aufnimmt, verliert schnell den Über­blick. Welches Bild ist wo? Foto-Clouds wie Flickr oder Apple iCloud helfen, die Bilderflut zu organisieren. Dort lassen sich Fotos im Internet zentral speichern, Nutzer können sie über­all auf der Welt abrufen. Doch wie komfortabel und sicher bewahren Cloud-Dienste unsere privaten Erinnerungen auf? Von sieben Anbietern im Test über­zeugen nur zwei.

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TestFotos speicherntest 03/2016
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Alle Bilder liegen an einem Ort

Foto-Clouds sind praktisch. Die Speicher­dienste legen die Bilder ihrer Kunden auf einem Server im Internet ab. Dafür müssen Nutzer lediglich auf der Internetseite oder in einer App des Anbieters ein Konto anlegen. Verschiedene Geräte wie Smartphone, Tablet oder PC können dann auf das Konto zugreifen. Speichert der Nutzer zum Beispiel ein neues Foto auf dem Handy, lädt es der Dienst in der Regel auto­matisch in die Wolke. Anschließend lässt sich auch vom Tablet und PC darauf zugreifen, denn die Fotos aller Geräte werden in der Cloud synchronisiert.

Teilen mit Freunden klappt nicht immer gut

Mit internet­fähigen Geräten lassen sich die Fotos über­all auf der Welt abrufen und mit der Familie oder Freunden teilen. Das Teilen klappte im Test aber nicht bei allen Foto-Clouds reibungs­los. Manche erlauben nur, ganze Fotoalben statt einzelner Bilder an Dritte zu senden. Bei einem Anbieter müssen Nutzer ihre Aufnahmen erst aus der Cloud auf ein Gerät herunter­laden, bevor sie sie weiterleiten können. Keine der getesteten Foto-Clouds ist perfekt. Immerhin: Zwei von sieben schnitten gut ab, sie über­zeugten vor allem mit vielseitigen Funk­tionen.

Üppige und spärliche Gratisspeicher

Ins Geld gehen Foto-Clouds erst einmal nicht. Alle getesteten Dienste stellen kostenlos Speicher­platz zur Verfügung. Manche sind freigiebig, andere knausern. Eine Cloud spendiert ein stolzes Terabyte für lau, das sind 1024 Gigabyte – hundert­tausende Bilder lassen sich dort aufbewahren. Andere Anbieter geben nur fünf Gigabyte gratis. Wer mehr Speicher braucht, muss dafür bezahlen. Bis zu 84 Euro pro Jahr werden für 100 Gigabyte fällig. Nutzer, die viele Fotos in der Cloud ablegen wollen, sollten sich vorher genau nach dem angebotenen Speicher­platz erkundigen.

Kein Anbieter garan­tiert die Sicherheit

Erinnerungen sind kost­bar. Fragt sich, wie sicher Fotos in der Cloud aufgehoben sind. Kein Anbieter gibt eine Sicher­heits­garantie. Einer verweist sogar in seinen allgemeinen Geschäfts­bedingungen darauf, dass Bilder versehentlich gelöscht oder beschädigt werden könnten. Haften will er dafür nicht.

Drei Apps sind daten­hung­rig

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Ein wichtiges Thema ist auch der Daten­schutz. Niemand kann jedoch kontrollieren, ob ein Dienst Fotos auswertet, Dritten zugäng­lich macht oder vor Hackern schützt. Wir haben das Daten­sende­verhalten der Cloud-Apps geprüft. Drei von ihnen waren zu neugierig. Welche das sind, lesen Sie nach dem Frei­schalten des Tests. Dann erfahren Sie auch, welche Clouds sich am besten als Speicher­erweiterung fürs Smartphone oder als Backup für ambitionierte Fotografen eignen.

Was ist mit Picasa, Dropbox und Telekom?

Wir haben den Test mit zehn Speicher­diensten gestartet. Jetzt stehen nur noch sieben in der Tabelle. Einige große Unternehmen veränderten ihr Angebot während der Prüfungen grund­legend. Zuerst gliederte Google seinen Dienst Picasa in die haus­eigene Cloud „Google Fotos“ ein. Ein Test­kandidat weniger. Dann verkündete Anbieter Dropbox das Aus für seinen Dienst Carousel. Er stellt ihn Ende März ein. Seine Funk­tion erfüllt dann die „Muttercloud“ Dropbox. Zu guter Letzt nahm die Telekom ihr „Mediencenter“ vom Netz – für einen neuen Dienst namens Magenta Cloud.

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