Fotomarkt Meldung

Der Blick auf die Verkaufszahlen stimmt die Fotobranche froh: Voriges Jahr wurden in Deutschland 4,33 Millionen Kameras an den Fotoamateur gebracht, sechs Prozent mehr als 1998. Den Aufwind erzeugten vor allem moderne APS- und Digitalkameras und speziell für Jugendliche konzipierte Sofortbildmodelle. Der Absatz von Digitalkameras verdoppelte sich auf 300.000. Das sind bereits sieben Prozent des gesamten Kameramarktes. Den größten Anteil halten nach wie vor die kompakten Sucherkameras mit 78 Prozent (58 Prozent Kleinbild, 20 Prozent APS). Mit 3,33 Millionen verkauften Apparaten legten sie gegenüber dem Vorjahr leicht zu. Spiegelreflexkameras behaupteten sich mit 350.000 (acht Prozent Marktanteil).

Einen deutlichen Anstieg von 33 Prozent verzeichneten die einfachen Einwegfabrikate mit etwa zwei Millionen Stück. Solche Kameras für den einmaligen Gebrauch sind in anderen Ländern noch viel beliebter.

1999 wurden auch mehr Filme belichtet. Und mit etwas mehr als fünf Milliarden Farbabzügen wurde ein neuer deutscher Rekord erzielt.

Der Photoindustrie-Verband sieht die Zukunft optimistisch: Analoge und digitale Fotografie befruchten sich gegenseitig. Onlinebilder werden auch für Hobbyfotografen immer interessanter. Die neuen Produkte und Dienstleistungen im Zusammenspiel von Foto, Computer und Internet sollen weitere Impulse auslösen.

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