Kalender auf Fotopapier: Der Aufpreis lohnt nicht immer

Fotokalender Test

Links: Druck auf Normal­papier. Unter der Lupe ist ein Raster zu erkennen. Rechts: Ausbelichtetes Fotopapier. Zeigt auch unter der Lupe kein Raster.

Links: Druck auf Normal­papier. Unter der Lupe ist ein Raster zu erkennen. Rechts: Ausbelichtetes Fotopapier. Zeigt auch unter der Lupe kein Raster.

Im Test haben wir Fotokalender bestellt, die auf Normal­papier gedruckt werden sollten – möglichst mit glänzender Oberfläche. Egal ob matt oder glänzend: Alle verwenden ein Druck­verfahren. Glänzende Kalender bekommen zum Schluss nur noch eine glänzende Oberfläche. Unter der Lupe sind jedoch deutliche Raster zu sehen. Exemplarisch bestellten wir bei vier Anbietern Kalender auf Fotopapier: bei dm, Media Markt, OnlineFoto­service und bei Ross­mann. Der Unterschied: Bilder werden nicht ausgedruckt, sondern auf Fotopapier entwickelt. Anders als beim Druck sind beim ausbelichteten Fotopapier keine Raster zu sehen.

  • Bei Media Markt wirkten Farben natürlich, die Auflösung war fein, Schärfe und Kontrast ausgewogen. Fujifilm entwickelt die Kalender. Sie kosten mit Versand rund 28 Euro und können laut Anbieter bei Nicht­gefallen zurück­gegeben werden. Fotokalender auf Normal­papier bietet Media Markt nicht.
  • Bei dm und OnlineFoto­service sahen die ausbelichteten Kalender deutlich schlechter aus als die gedruckten. Bei OnlineFoto­service sind sie 2 Euro teurer als Kalender auf Normal­papier.
  • Bei Ross­mann dagegen verbesserte sich die Bild- und Materialqualität auf Fotopapier sicht­bar. Hier lohnt sich der Aufpreis von rund 7,40 Euro.

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