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Das perfekte Abend­foto gelingt nicht mit einem Schuss. Die HDR-Funk­tion vereint das beste aus drei Aufnahmen. Die Foto-Experten von test erklären, wie HDR funk­tioniert und wie man entsprechende Aufnahmen auch ohne HDR-Funk­tion hinbe­kommt.

Wann die HDR-Funk­tion hilft

Eine abend­liche Stadt­szene im Herbst fordert den Fotografen heraus. Das Problem: Die fantastische Stimmung lässt sich kaum einfangen. Mal ist das Motiv, wie im Bild das Hoch­haus, perfekt getroffen, das Wasser aber raben­schwarz. Eine einzelne Aufnahme kann den großen Kontrast­umfang zwischen hell und dunkel kaum wiedergeben. Hier hilft eine HDR-Funk­tion. Das Kürzel steht für „High Dynamic Range“, auf Deutsch: hoher Kontrast­umfang. Durch die Kombination mehrerer Fotos mit unterschiedlicher Belichtung entsteht eine Bild, das den ganzen Kontrast­bereich von hell bis dunkel eindrucks­voll abbildet. Viele aktuelle Kameras bieten HDR auf Knopf­druck zum Produktfinder Digitalkameras.

Tipp: Wenn Sie keine Kamera mit HDR-Funk­tion haben, können Sie die Reihe auch selbst machen. Variieren Sie die Belichtung: ein Foto mit zwei bis drei Blenden­stufen unterbe­lichten, ein weiteres im gleichen Maß überbelichten, ein drittes Foto normal, ohne Belichtungs­korrektur.

Perfekt für Motive mit Licht und Schatten

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Kombiniert. Die HDR-Funk­tion der Kamera schießt drei Bilder mit unterschiedlicher Belichtung und errechnet dann das perfekte Foto.

So sind die hellen Fenster des Hoch­hauses und auch das dunkle Wasser richtig einge­fangen. Halten Sie Position und Bild­ausschnitt konstant. Laden Sie die Aufnahmen in ein Bild­ver­arbeitungs­programm mit HDR-Funk­tion und lassen die Software daraus ein einzelnes Foto berechnen. Perfekt ist die HDR-Funk­tion immer dann, wenn in einem Motiv strahlendes Licht und tiefe Schatten aufeinander­treffen. Bewegte Motive kommen für HDR-Aufnahmen nicht infrage. Sie würden unscharf abge­bildet werden.

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