So haben wir getestet

Im Test: 12 Anbieter, die Fotobücher für Privatkunden via Internet offerieren – darunter Drogerieketten, Elektromärkte, Lebens­mittel­discounter und Internetanbieter. Bei jedem Anbieter bestellten wir acht Fotobücher, mit Hardcover, wenn möglich glänzend, Format DIN A4 per Software, davon je vier im Digital­druck (Stan­dard­qualität) und als chemischer Foto­abzug auf echtem Fotopapier (Premiumqualität). Bei jeweils zwei Fotobüchern pro Qualität ließen wir die Bilder auto­matisch optimieren (falls möglich), für die anderen zwei ließen wir die Bild­optimierung ausgeschaltet beziehungs­weise deaktivierten sie.

Erhebungs­zeitraum: Juni bis September 2015.

Abwertung

Bei deutlichen Mängeln der allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) werteten wir das test-Qualitäts­urteil um eine halbe Note ab.

Foto­buch: Stan­dard 30 % | Premium 30 %

Qualität: Die Fotobücher prüften wir unter anderem auf Beschädigungen und Verschmut­zungen. Anschließend beur­teilten drei Experten unter stan­dardisierten Licht­verhält­nissen eine Auswahl von zehn Bildern je Buch anhand von Merkmalen wie Gesamt­eindruck, Farbein­druck, Kontrast und Schärfe. Darüber hinaus beur­teilten wir die Papier- und Bindungs­qualität. In den Punkt Angebots­umfang floss unter anderem ein: Welche Buch­formate stehen zur Auswahl? Werden verschiedene Papierqualitäten angeboten? In welchen Dateiformaten werden die Fotos angenommen? Wo liegen die Grenzen bei Seiten­zahl, Anzahl und Dateigröße der Bilder?

Abwick­lung: 20 %

Beim Punkt Gestalten bewerteten wir unter anderem: Wie hoch ist die Qualität der Software? Welche Hilfe­stel­lungen gibt es? Lassen sich Bilder einzeln bearbeiten (etwa: Entfernen „roter Augen“, Anpassung von Helligkeit und Kontrast, Bild­zuschnitt, sons­tige Effekte)? Außerdem prüften wir, wie das Bestellen verlief. Kriterien waren unter anderem: Wie schnell, über­sicht­lich und problemlos verlief das Hoch­laden (Upload)? Wie wurden wir über die Bestellung informiert (etwa Auftrags­bestätigung; zugesagte Liefer­frist, Versand­information, Auftrags­verfolgung)? Wie schnell lieferten die Anbieter die Bücher?

Website: 20 %

Information: Sind alle gesetzlich vorgeschriebenen und verbraucherrelevanten Informationen beispiels­weise zu Preisen, Zahlung, Lieferung und Reklamation zu finden? Nutzung: Hier floss unter anderem ein, wie über­sicht­lich der Internet­auftritt gestaltet war, wie schnell sich die relevanten Produkt­informationen finden ließen und ob es eine Möglich­keit gab, Kunden-, Bild- und Alben­daten zu speichern.

Umgang mit Nutzer­daten: Unter anderem: Wie umfassend und genau wird über den Umgang mit Daten informiert? Wie umfang­reich sind die Pflicht­daten, die der Nutzer angeben muss? Wie lassen sich Daten wieder löschen? Werden die Daten verschlüsselt?

Mängel in den AGB: 0 %

Ein Jurist über­prüfte die allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) auf unzu­lässige Klauseln.

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