So haben wir getestet

Im Test: 12 Anbieter, die online Fotobücher für Privatkunden verkaufen und per Post zusenden. Die Auswahl erfolgte nach Google-Ranking mit der Such­phrase „foto­buch“ sowie unter Berück­sichtigung folgender Markt­segmente: Labore/Druckereien, Drogerien, Lebens­mittel-Händler, Konsumgüter-Händler und Online-Spezialisten. Zusätzlich wurde Google ausgewählt, das sein Produkt prominent in das mobile Betriebs­system Android integriert (Stand: Januar 2020). Wir bestellten je acht hoch­formatige Hardcover-Fotobücher in Din-A4-ähnlicher Größe: vier in Stan­dard-Ausführung (meist Digital­druck auf dünnerem Papier mit herkömm­licher Klebebindung) und vier in einer teureren Premium-Ausführung (meist Ausbelichtung auf dickerem Papier mit Lay-Flat-Bindung). Die Namen der ausgewählten Produkte finden Sie in unserer Liste der geprüften Produkte.

Unter­suchungen: Falls möglich, akti­vierten wir jeweils bei der Hälfte der Bücher die auto­matische Bild­optimierung oder deaktivierten sie nicht, wenn sie voreinge­stellt war. Bei der anderen Hälfte ließen wir sie inaktiv oder deaktivierten sie, falls möglich. Wir gestalteten die Fotobücher mit der Anbieter-Software für Wind­ows, bei Google nutzten wir den Desktop-Browser Chrome. Zudem erfassten wir die Gestaltungs­optionen per Browser und iOS-App. Die Daten­erhebung lief von März bis Juli 2020, eine Anbieterbefragung samt Erfassung der Preise erfolgte von Mai bis Juli 2020.

Foto­buch Stan­dard/Premium: je 20 %

Drei Fach­gut­achter aus dem Bereich Fotografie prüften die anonymisierten Fotobücher unter stan­dardisierten Licht­verhält­nissen und mit einem kalibrierten Computer­arbeits­platz. Die Bild­qualität wurde unter anderem anhand von Kriterien wie Farb­verlauf, Farbein­druck, Kontrast, Schärfe und Arte­fakten beur­teilt. Zudem floss ein, ob Bilder offensicht­lich optimiert wurden, obwohl die auto­matische Bild­optimierung deaktiviert oder nicht akti­viert wurde. Die Verarbeitungs­qualität bewerteten wir zum Beispiel anhand von Schäden und Fehlern auf dem Cover, auf den Innen­seiten oder bei der Bindung.

Abwick­lung: 35 %

Beim Gestalten bewerteten wir unter anderem Möglich­keiten der Bild­bearbeitung und Seiten­gestaltung, den Einsatz von Auto­matismen (etwa Bild­optimierung, Bild­platzierung und -anordnung) sowie vorhandene Hilfen und Informationen. Das Bestellen beur­teilten wir unter anderem über die Warenkorb­funk­tion, die Speicher- und Zahlungs­möglich­keiten, Informationen zu und Einhalten von Preisen und Liefer­zeiten sowie über die Beant­wortung von Support­anfragen.

Vielseitig­keit des Angebots: 10 %

Wir bewerteten unter anderem die Anzahl liefer­barer Formate und Größen, die Wahl­möglich­keiten bei Papier und Materialien sowie die Vielfalt akzeptierter Dateiformate und unterstützter Zugangs­wege fürs Gestalten und Bestellen.

Basis­schutz persönlicher Daten: 15 %

Bei Spar­sames Erheben von Nutzer­daten prüften wir, welche Daten beim Registrieren erfasst werden. Zudem protokollierten wir per Man-in-the-middle-Attacke den Daten­verkehr zwischen Nutzer und Anbieter und untersuchten, welche personenbezogenen Daten wohin gesendet werden und welche weiteren Daten eine Identifikation des Nutzers oder seiner Geräte ermöglichen und zur Profilbildung beitragen könnten. Schutz von Nutzer­konto und Daten­über­tragung bewertet etwa Pass­wort­politik, Trans­port­verschlüsselung und Schutz gegen häufige Anmelde­versuche per Wind­ows-Software (alternativ: Desktop-Browser), Android- und iOS-App. Ein Jurist prüfte die zu einem Stichtag herunter­geladene Daten­schutz­erklärung.

Mängel in den AGB: 0 %

Ein Jurist prüfte die allgemeinen Geschäfts­bedingungen auf unzu­lässige Klauseln.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen setzten wir ein: Das Urteil Basis­schutz persönlicher Daten konnte bestenfalls befriedigend sein, wenn der Schutz von Nutzer­konto und Daten­über­tragung nur ausreichend war – es lautete Mangelhaft, wenn der Schutz von Nutzer­konto und Daten­über­tragung mangelhaft war. In diesem Fall lautete auch das test-Qualitäts­urteil Mangelhaft.

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