Fotos in Gefahr. Das Abfischen privater Bilder wäre bei sieben Foto­buch-Anbietern recht einfach gewesen.

Ob bei Aldi, Cewe oder dm: Fotobücher kann man heute fast über­all machen lassen. Doch im Foto­buch-Test der Stiftung Warentest schneiden nur vier von zwölf Anbietern gut ab. Testsieger ist einer der güns­tigsten Dienste (Preise: rund 15 bis 40 Euro für 24-26 Seiten). Acht Firmen kassieren aufgrund von gravierenden Sicher­heits­lücken die Note Mangelhaft. Immerhin: Nach den Hinweisen der Tester stärkten einige Foto­buch-Anbieter ihre Sicher­heits­maßnahmen rasch.

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TestFotobücher im Test29.07.2020
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Testsieger beim Foto­buch-Test ist preis­wert

Ob zur Hoch­zeit, zum Geburts­tag oder als Erinnerung an eine Reise: Fotobücher passen zu vielen Gelegenheiten. Die Experten der Stiftung Warentest haben für den Foto­buch-Test Fotobücher von zwölf Anbietern ausgewählt – darunter Handels­ketten wie Aldi, Lidl, dm und Ross­mann sowie Foto-Spezialisten wie Cewe, Fujifilm, Pixum oder Saal. Die geprüften Fotoalben kosten zwischen etwa 15 und 40 Euro. Erfreulich: Der Testsieger gehört zu den güns­tigsten Anbietern.

Sicher­heits­lücken bei acht Foto­buch-Anbietern

Insgesamt schneiden allerdings nur vier Unternehmen im Foto­buch-Test gut ab. Acht sind mangelhaft, weil sie aufgrund von Sicher­heits­lücken Nutzer­daten gefährden. Die Stiftung Warentest hat die betroffenen Firmen vorab kontaktiert, damit die Anbieter die jeweiligen Lücken stopfen und ihre Nutzer besser schützen können.

Das bietet der Foto­buch-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für 12 Foto­buch-Anbieter – von A wie Aldi bis T wie Tchibo. Geprüft haben wir neben der Bild-und Verarbeitungs­qualität auch die Bestell­abwick­lung und den Schutz persönlicher Daten. Unser Preis­vergleich zeigt die Preise für Stan­dard- und Premium-Fotobücher und zusätzliche Kosten für Versand und Bearbeitung.

Kauf­beratung und Tipps. Der Testbe­richt verrät, wer als Testsieger aus dem Foto­buch-Test hervorgeht, welcher Anbieter mit der besten Bild­qualität über­zeugt und wo Sie am preisgüns­tigsten Fotobücher kaufen können. Wir sagen, wie Sie sich gegen die von uns entdeckten Sicher­heits­lücken schützen können, und welche Foto­buch-Anbieter in puncto Sicherheit bereits nachgebessert haben.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 08/2020.

Foto­buch erstellen und gestalten

In unserem Foto­buch-Vergleich mussten die geprüften Dienste in erster Linie zeigen, welche Bild­qualität sie liefern – sowohl mit als auch ohne auto­matische Bild­optimierung durch den Anbieter. Die Tester untersuchten aber auch die Abwick­lung, um fest­zustellen, wie sich ein Foto­album mit der Anbieter-Software gestalten lässt und wie schnell es nach der Bestellung geliefert wird. Weitere wichtige Kriterien im Vergleich waren unter anderem die Vielseitig­keit des Angebots sowie Daten­schutz und Daten­sicherheit.

Wahl zwischen Stan­dard- und Premium-Fotobüchern

Die Stiftung Warentest hat im Foto­buch-Test sowohl Stan­dard- als auch Premium-Fotobücher untersucht. Die Premium-Varianten kosten 3 bis 10 Euro mehr und bieten dafür oft höhere Bild­qualität dank Ausbelichtung statt Digital­druck, dickeres und hoch­wertigeres Fotopapier sowie eine sogenannte Lay-Flat-Bindung. Diese eignet sich aufgrund ihrer flachen Form insbesondere für doppelseitige Panorama-Bilder – und verhindert, dass Bild­teile im Falz verschwinden. Welche Fotobücher die Tester genau geprüft haben, zeigt unsere Liste der geprüften Produkte.

Darauf achteten unsere Foto­experten

Große Unterschiede. Rote Augen wurden nicht immer korrigiert. Manche Bilder fielen durch eine Rasterung negativ auf (links unten).

Die Bild­qualität wurde von drei erfahrenen Foto­experten bewertet. Sie prüften unter anderem, wie farb­treu die Fotos sind, wie sie Farb­abstufungen und Farb­über­gänge darstellen. Sie achteten darauf, wie kontrast­reich die Bilder wirken und wie gut sich Details erkennen lassen. Wichtig war ihnen auch, ob und wie gut die Anbieter Fotos optimierten – etwa bei zu dunklen Bildern oder roten Augen. Arte­fakte wie Streifen, Raster oder Treppen­effekte flossen negativ in die Bewertung ein.

Nicht optimal. Im unteren Buch zerschneidet der Falz ein Boot. Im oberen passiert das dank flacher Bindung nicht – dafür hat der Sonnenrand einen Grün­stich und Kanten.

Sonderfall Google

Googles Fotobücher prüften wir außer Konkurrenz, da sie sich kaum mit den anderen vergleichen lassen: Die Gestaltungs­möglich­keiten sind sehr einge­schränkt, und es gibt nur zwei Formate – beide sind quadratisch. Das Angebot eignet sich primär für Kunden, die auf Schnel­ligkeit statt auf Qualität und Kreativität Wert legen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 29. Juli 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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