So sind wir vorgegangen

Für die Untersuchung wurden exemplarisch ausgewählt: aus test 7/06 A4-Farbtintendrucker (Canon Pixma iP4200, Epson Stylus Photo R240); Sublimations-Fotodrucker (Canon Selphy CP710, Samsung SPP-2040) sowie Tinten-Foto­drucker (Epson PictureMate 500 und HP Photo­smart 475). Außerdem die Großlabors CeWe und Fuji Color (Direktbestellung im Internet, jetzt nicht mehr möglich); ein Onlineanbieter (www.Bilderservice.de, test 9/03); ein Fotofachhändler mit eigenem Labor (Foto Meyer, www.fotomeyer.de) und eine Druckstation (Kodak Picture Maker, Sublimationsdruck).

Die Fotoabzüge wurden dreimal Ende August 2006 bestellt bzw. ausgedruckt. Als Vorlagen dienten fünf nach Format, Auflösung und Farbkompositionen verschiedene Motive. Bestellt wurde im 10 × 15-Format „Hochglanz“. Bildoptimierung wurde deaktiviert. Druck mit der dem Drucker beigelegten Fotosoftware vom PC auf dem empfohlenen 10 × 15-Papier des Druckerherstellers. Von allen Ausdrucken/Abzügen wurde ein Satz unter Archivbedingungen gelagert.

Die Lichtbeständigkeit prüften wir von September 2006 bis Mai 2007 mit Sonnenlicht (Fotos in zehn Zentimeter Abstand hinter einem Fenster in Südwestausrichtung). Außerdem fand ein beschleunigter Lichtalterungstest für Innenraumbedingungen mit standardisiertem Xenon-Licht und zwischengeschaltetem Fensterglasfilter (320 nm) statt. Nach zehn Tagen (484 000 kJ/m2)) wurde die Belichtung abgebrochen, da sogar die besten Abzüge erkennbare Veränderungen zeigten.

Um die Wasserbeständigkeit zu prüfen, wurde ein Wassertropfen auf den Abzug aufgebracht und 12 Stunden trocknen gelassen. Ein zweiter Wassertropfen wurde sofort mit einem Papiertaschentuch abgewischt.

Die Qualität der Abzüge und Ausdrucke beurteilten abschließend drei Experten unter Normlicht unter anderem nach Gesamteindruck, Farbtreue, Kontrast und Schärfe, räumlichem Eindruck, Format (fehlende Ränder) sowie Wasser- und Lichtbeständigkeit (Verblassen und Farbstiche).

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