Foto- und Videotrends Meldung

Filmen wie die Profis? Moderne Technik aus Digitalkameras hilft der Videoqualität von Camcordern auf die Sprünge.

Kompaktkameras

Sie boten bislang wenig Möglichkeiten für eine kreative Bildgestaltung. Das Spiel mit dem Schärfeverlauf im Bild und das Fotografieren bei wenig Licht war immer die Domäne der Spiegelreflexkameras (SLR). Mittlerweile gibt es jedoch auch Kompaktkameras mit vergleichbar großem Bildchip und den fotografischen Möglichkeiten einer SLR.

Systemkameras

Olympus, Panasonic und Sony bieten sie als Systemkamera mit Wechselobjektiven an (siehe Produktfinder Digitalkameras). Samsung stellte im September zur Branchenmesse Photokina in Köln ebenfalls eine solche Kamera vor. Fachleute erwarten Vergleichbares bald auch von Canon, Nikon und Pentax. Kameras mit einem großen Chip, aber ohne Wechselobjektive gibt es von Leica, Samsung und Sigma. Fujifilm will Anfang des Jahres 2011 mit der FinePix 100 auf den Markt kommen. Auch das ist eine Kamera mit einem großen Sensorchip, aber fest eingebautem Objektiv.

Camcorder

Auch sie bekommen größere Bildwandlerchips. Ausgelöst haben diesen Trend die filmenden Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon. Auch hier fasziniert nun das Spiel mit dem variablen Schärfebereich und dem punktgenauen Einsetzen von Unschärfen, ebenso die Option auf den Wechsel des Objektivs. Filmen mit einer Spiegelreflexkamera geht nicht so gut von der Hand wie mit einem Camcorder. Das zeigte Sony auf der Photokina mit dem Camcorder NEX-VG10E. Sony bestückte ihn mit einem Bildwandler im Format APS-C, wie bei vielen Systemkameras. Zudem trägt er Wechselobjektive. Vom großen Bildwandler sollte auch die Bildqualität bei wenig Licht profitieren. Wir werden es prüfen.

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