Fort­bildungs­kosten Meldung

Soll das Finanz­amt eine Fort­bildung an einem touristischen Ort anerkennen, müssen Steuerzahler gut argumentieren. Eine Zahn­ärztin blieb auf 4 155 Euro für einen Shaolin-Kurs auf Mallorca sitzen. Zwar legte sie dar, dass es um die ganz­heitliche medizi­nische Denk­weise ging, der Kurs wie ein Arbeits­tag von 9 bis 18 Uhr dauerte und von der Zahn­ärztekammer als Fort­bildung anerkannt ist. Doch Finanz­amt und Finanzge­richt Köln lehnten ab. Die Richter kamen zu dem Ergebnis, dass die vermittelten Techniken der Gesundheit der Kurs­teilnehmer dienten und nicht ausschließ­lich beruflich veranlasst waren (Az. 10 K 1356/13).

Tipp: Lehnt das Finanz­amt Ihre Kosten ab, sollten Sie den beruflichen Nutzen konkret darlegen. Hilf­reich ist eine Teilnehmer­liste, die den ähnlichen beruflichen Hintergrund der Teilnehmer zeigt, und ein Zeit- und Inhalt­splan.

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