Was ein Wellnessberater können muss

Was genau ein Wellnessberater macht, ist nicht festgelegt. Dem entsprechend unterschiedlich können auch die Kursinhalte sein. Trotzdem: Am Ende sollte jeder Teilnehmer ein kundengerechtes Wellnessprogramm erstellen können. Deshalb gehören unserer Meinung nach folgende Punkte zu einer fundierten Fortbildung:

Theoretisches Wissen

1. Was ist Wellness? Grundzüge des deutschen Gesundheitssystems, Entwicklung des Wellnessmarktes, unterschiedliche Wellnessmodelle

2. Medizinische Grundlagen: Aufbau und Funktion des Herz-Kreislauf-Atmungssystems, Aufbau und Funktion des Bewegungsapparates, Risikofaktoren

3. Wellnessprodukte und –dienstleistungen: Gesunde Ernährung, Kosmetik und Körperpflege, Bäderanwendungen und Massagen, Stressmanagement und Entspannung, Bewegungsprogramme

4. Wellnessprogramme und Kundenbetreuung: Beratungsgespräche, kundenorientierte Wellnessprogramme und Check-up-Methoden, Reklamationen

5. Rechtsgrundlagen: Wellnessbezogenes Haftungs-, Verbraucher- und Arbeitsrecht

Praktische Erfahrungen

1. Anwendungen: Obwohl Wellnessberater nicht selbst praktizieren, sollten ihnen auch praktische Kenntnisse über Wellnessangebote vermittelt werden. Aus jedem Wellnessbereich sollten sie mindestens eine Dienstleistung selbst erfahren oder ein Produkt selbst ausprobieren.

2. Beratung: In den Lehrgängen soll nicht nur das theoretische Wissen erworben, sondern auch die praktische Beratung erlernt werden. Dafür bieten sich Rollenspiele an, in denen der Umgang mit dem Kunden geübt wird.

3. Praktikum:Für Einsteiger in die Wellnessbranche, sollte ein mindestens einwöchiges Praktikum Pflicht sein.

Abschlussprüfungen

Für das Zertifikat zum Wellnessberater sollten die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen müssen. Wir empfehlen dafür ein Fachreferat zu einem der zentralen Lehrgangsthemen und eine mündliche Prüfung.

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