Formulierung in Stellen­ausschreibung „Mutter­sprache“grenzt aus

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Wer Bewerber sucht, die „Deutsch als Mutter­sprache“ haben, benach­teiligt andere aufgrund ihrer Herkunft. „Mutter­sprache“ bezeichnet mehr als nur die Sprach­kennt­nisse und bezieht sich auch auf die Abstammung der Person. Damit verstößt die Formulierung in Stellen­ausschreibungen laut Landes­arbeits­gericht Hessen gegen das Benach­teiligungs­verbot (Az. 16 Sa 1619/14).

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