Tipps

Bescheid. Wenn Sie erfahren, dass Ihr Fonds aufgelöst wird, nehmen Sie das Ersatzangebot der Fondsgesellschaft an oder steigen Sie aus. Abwarten lohnt sich nicht. Im Gegenteil: Zum Schluss fallen die Kosten immer mehr ins Gewicht.

Ersatz. Prüfen Sie, ob der Ersatzfonds eine ähnliche Strategie verfolgt wie Ihr alter Fonds. Schauen Sie sich sonst die anderen Angebote der Gesellschaft an. Ein Wechsel ist meist kostenlos. Finden Sie keine Alternative, suchen Sie woanders. Dabei können Sie unsere Fondstabellen zurate ziehen. Führen Sie Ihr Depot nicht bei der Fondsgesellschaft, kann es Ihnen passieren, dass Sie für den Wechsel in den Ersatzfonds erneut einen Ausgabeaufschlag zahlen müssen.

Check. Prüfen Sie, ob Ihr Depot Ihrer ursprünglichen Anlageidee noch entspricht. Womöglich ist die Auflösung Ihres Fonds eine gute Gelegenheit, Ihr Vermögen neu zu strukturieren. Das gilt auch bei Fondsfusionen. Zwar dürfen Fonds nur dann fusionieren, wenn sie eine ähnliche Anlagestrategie verfolgen, doch können auch kleine Unterschiede unerwünscht und ein Fondswechsel deshalb ratsam sein. In der Regel bieten die Fondsgesellschaften auch bei Fondsfusionen den kostenlosen Tausch der Anteile in andere Fonds an.

Rabatt. Direktbanken und Discountbroker bieten Rabatte auf die Ausgabeaufschläge. Sie können viele Fonds auch über private Fondsvermittler kaufen. Das ist oft noch günstiger. Teilweise betragen die Rabatte 100 Prozent.

Steuern. Die Auflösung eines Fonds wird steuerlich so behandelt wie ein Verkauf. Sollten Sie Spekulationssteuer bezahlen müssen, kann es sich lohnen abzuwarten. Wägen Sie dabei mögliche Nachteile wie gegen Ende steigende Kosten ab. Fusionen wirken sich steuerlich nicht aus.

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