Die oft schwer verständlichen Fondsprospekte werden einfacher. Das sieht die neue EU-Investmentrichtlinie vor, die bis August 2003 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Der Fondsprospekt soll dann auf wenigen Seiten die wichtigsten Informationen zu Anlagepolitik, Risiko und Kosten enthalten. Die bessere Vergleichbarkeit von Fonds ist auch eine zentrale Forderung der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Die DSW hat in zehn Leitsätzen dargelegt, wie sie sich den fairen Umgang von Fondsgesellschaften mit Anlegern vorstellt. So sollen die Fondsgesellschaften beispielsweise eine einheitliche Gesamtkostenziffer entwickeln und Infobroschüren und Geschäftsberichte standardisieren.

Der Bundesverband Deutscher Investmentgesellschaften (BVI) arbeitet bereits seit September letzten Jahres Wohlverhaltensrichtlinien aus, die teilweise in eine ähnliche Richtung zielen.

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