Indexfonds: Königsweg für bequeme Anleger

Für kostenbewusste und bequeme Anleger sind Indexfonds sehr attraktiv. Die jähr­lichen Verwaltungs­gebühren sind bei ihnen meist viel geringer als bei gemanagten Fonds. Die meisten Indexfonds werden als ETFs (Exchange Traded Funds) angeboten. Diese werden fast ausschließ­lich über die Börse gehandelt. Deshalb spielt ein Ausgabe­aufschlag bei ihnen keine Rolle.

Für bequeme Anleger eignen sich vor allem ETF auf breit streuende Aktienindizes wie den MSCI World oder den Stoxx 600 Europe. Solche Fonds können viele Jahre im Depot bleiben, ohne dass sich der Anleger regel­mäßig damit befassen muss. Das Risiko von Management­fehlern gibt es hier nicht. Auf heftige Kurs­schwankungen bei Markt­turbulenzen müssen Anleger dennoch gefasst sein.

Bei Indexfonds verzichten Anleger auf die Chance, eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen. Denn der Fonds bildet ja genau diesen Durch­schnitt in Gestalt eines Indexes ab. Ein ETF auf den deutschen Leit­index Dax kann eben nicht deutlich besser abschneiden als der Dax selbst.

Tipp. Die wichtigsten Indexfonds und empfehlens­werte aktiv gemanagte Fonds zeigt unser monatlicher Fonds­test (test.de/fonds).

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