Glossar

Ausgabe­aufschlag

Eine prozentuale Gebühr, die beim Kauf von Fonds­anteilen oft zusätzlich zum Fonds­preis anfällt. Der gängige Ausgabe­aufschlag für gemanagte Aktienfonds beträgt 5 Prozent.

ETF

Exchange Traded Fund (ETF) heißt über­setzt börsen­gehandelter Fonds. Gemeint sind damit in aller Regel nur Indexfonds, die speziell für den Börsen­handel gedacht sind.

Fonds­gesell­schaft

So heißt ein Unternehmen, das Investmentfonds gründet und für die Anteils­inhaber verwaltet. Der Fach­begriff dafür lautet neuerdings Kapital­verwaltungs­gesell­schaft (KVG), vorher Kapital­anlagegesell­schaft (KAG).

Isin

Die zwölf­stel­lige Interna­tional Securities Identification Number ermöglicht eine eindeutige Zuordnung jedes Wert­papiers und Investmentfonds. Direkt­bank­kunden brauchen sie für ihre Kauf­orders.

Maklercourtage

Die Gebühr, die Anleger beim Börsenkauf oder -verkauf von Fonds oder Wert­papieren als Provision an den Skontroführer zahlen. Bei vielen Banken wird dieser Posten in der Abrechnung nicht separat aufgeführt, sondern in einer Pauschale mit anderen Kosten vermengt.

Order­gebühr

Die Kosten eines Wert­papierkaufs, die die ausführende Bank in Rechnung stellt. Die Order­gebühr ist oft von der Höhe der Anlagesumme abhängig. Bei Direkt­banken liegt sie meist deutlich nied­riger als bei Filial­banken.

Skontroführer

Ein Finanz­dienst­leister, der im Börsen­handel fort­laufend die Geld- und Brief­kurse stellt. Da beim Fonds­handel an der Börse meist kein Gleichgewicht aus Angebot und Nach­frage herrscht, ist der Skontroführer für eine faire Kurs­stellung wichtig.

Spread

Die Handels­spanne beim Kauf und Verkauf von Wert­papieren oder Fonds. Der Spread ist der Unterschied zwischen dem Geldkurs, den der Verkäufer erhält und dem Briefkurs, den der Käufer zu zahlen hat. Der Spread wird entweder absolut oder prozentual angegeben.

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