Fondsgesellschaft Fidelity Meldung

Von Fondsgesellschaften ohne Banklizenz erhalten Anleger keine Steuerbescheinigung.

Anleger, die Fidelity-Fonds statt im Bankdepot direkt bei der Fidelity Service GmbH lagern, haben seit diesem Jahr mehr Mühe mit ihrer Steuererklärung. Sie bekommen von der Fondsgesellschaft nur noch eine Broschüre, die das Ausfüllen der Steuererklärung erleichtern soll, und nicht mehr wie früher eine Erträgnisaufstellung.

Die Broschüre findet nicht bei allen Kunden Anklang, wie Finanztest aus Leserzuschriften weiß. Für sie war die Erträgnisaufstellung nützlich, auch wenn das Finanzamt sie nicht als Steuerbescheinigung akzeptiert. Eine Jahressteuerbescheinigung darf Fidelity nicht ausstellen, weil die Gesellschaft keine Banklizenz besitzt.

Fidelity selbst empfiehlt Anlegern, die auf eine Jahressteuerbescheinigung nicht verzichten wollen, den Wechsel zur internationalen Depotbank www.fundsnetwork.de. Die Übertragung der Fondsanteile ist ebenso kostenlos wie das Depot selbst. Bei FundsNetwork, einer Tochtergesellschaft von Fidelity, können Anleger auch Fonds anderer Gesellschaften kostenlos lagern.

Tipp: Hilfe bei der Steuererklärung finden Fondsanleger unter www.bvi.de.

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