Die Fonds­gesell­schaft Deka wendet jetzt die strengeren deutschen Vorgaben zu erfolgs­abhängigen Gebühren auch für einige Luxemburger Fonds an. Die Aufsichts­behörde Bafin hatte unter anderem geregelt, dass Fonds­gesell­schaften die Minderleistung des Fonds gegen­über dem Vergleichs­index aus den Vorjahren berück­sichtigen müssen, bevor sie eine Erfolgs­gebühr kassieren dürfen: Lag der Fonds hinter dem Index, muss er den Rück­stand erst wieder aufholen. Verpflichtend sind die Vorgaben nur für in Deutsch­land aufgelegte Fonds.

Allianz Global Investors (AGI) hat vor, 2014 neun Luxemburger Fonds an die Vorgaben der Bafin anzu­passen. Damit würden alle Fonds, die AGI Privat­anlegern in Deutsch­land anbietet und für die sie eine Erfolgs­gebühr erhebt, den deutschen Regeln genügen. Union Investment plant für ihre Luxemburger Fonds keine Umstellung. Allerdings hat Union sich vor mehr als zehn Jahren verpflichtet, keine Erfolgs­gebühr zu berechnen, wenn ein Fonds in einem Jahr zwar besser als sein Vergleichs­index ist, aber im Minus liegt.

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