Offen für andere

Einige Investmentgesellschaften verkaufen und lagern seit kurzem auch Fonds der Konkurrenz.

Bis vor kurzem hatten Fondsgesellschaften ausschließlich hauseigene Fonds im Sortiment. Die Konkurrenz durch freie Fondsvermittler und Direktbanken hat sie jedoch wachgerüttelt. Immerhin elf Fondsgesellschaften verkaufen nun auch Fonds anderer Gesellschaften. Anleger zahlen dafür bei einigen Anbietern allerdings höhere Depotgebühren.

Wie für konzerneigene Fonds fällt auch für konzernfremde Fonds der reguläre Ausgabeaufschlag an. Nur bei Fidelity Funds Network, einer Tochter der Fondsgesellschaft Fidelity, gibt es bei der Onlineorder 50 Prozent Rabatt.

Der Fondswechsel ist bei Fremdfonds teurer. Wer von einem konzernfremden Fonds in einen anderen umschichtet, zahlt den vollen Ausgabeaufschlag.

Möglich ist die Öffnung der Fondsgesellschaften, weil die meisten Gesellschaften, die Fremdfonds verkaufen, zu großen Bankkonzernen gehören. Für sie ist es leicht, auch andere Fonds in die Depots aufzunehmen. Denn sie haben bereits die dafür erforderlichen Lizenzen.

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