Krieg in der Ukraine Energie, Inflation, Geld­anlage – was Sie jetzt tun müssen

Krieg in der Ukraine - Energie, Inflation, Geld­anlage – was Sie jetzt tun müssen
Ukraine. Auch in Deutsch­land stellen sich viele Menschen Fragen zu den Kriegs­auswirkungen. © picture alliance / SZ Photo / Olaf Schülke

Der Krieg in der Ukraine wirkt sich massiv auf die Börsen und die Wirt­schaft aus. Wir beant­worten die häufigsten Fragen von Anlegern und Verbrauchern.

Alle Fragen im Überblick

Energiekosten und Inflation

Wird die Inflation durch den Ukraine-Krieg weiter steigen?

Diese Entwick­lung lässt sich aktuell beob­achten. Der Anstieg der Energiepreise hält weiter an und verleiht der Teuerungs­rate zusätzlichen Schub. Auch Lebens­mittel­preise steigen durch den Krieg. Vor allem der Weizen­preis steigt, da die Ukraine ein großes Export­land ist. Deswegen haben große Ketten wie Kamps ihre Brot­preise bereits ange­hoben. Große Supermarkt­ketten wie Aldi und Edeka haben weitere Preissteigerungen für verschiedene Lebens­mittel angekündigt oder bereits umge­setzt. Die ursprüng­liche Prognose der Bundes­bank mit einer durch­schnitt­lichen Rate von 3,6 Prozent für 2022 könnte nach den aktuellen Ereig­nissen zu nied­rig angesetzt sein. Im März betrug die Inflation nach einer ersten Schät­zung des Statistischen Bundes­amts 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahres­monat.

Müssen wir mit höheren Gaspreisen rechnen?

Ja. Nur Kunden, die noch einen laufenden Vertrag mit Preis­garantie haben, sind bis zum Vertrags­ende vor den gestiegenen Markt­preisen geschützt. Wann und in welchem Umfang eine Preis­erhöhung kommt, hängt von der Einkaufs­politik des Energieversorgers ab. Wer sich früh­zeitig, als die Preise noch nied­rig waren, mit größeren Energiemengen einge­deckt hat, kann heute güns­tigere Preise anbieten. Viele kommunale Stadt­werke verfolgen eine solche Strategie.

Tipp: Schauen Sie nicht nur bei Vergleichs­portalen wie Check24 oder Verivox nach neuen Tarifen. Vieler­orts ist der Grund­versorgungs­tarif am güns­tigsten, so etwa in München oder Stutt­gart. Ob dies an Ihrem Wohn­ort so ist, zeigen die Vergleichs­portale. Wenn Sie nach Eingabe von Post­leitzahl und Jahres­verbrauch lediglich einen Preis und keine Ersparnis sehen, ist Ihr Grund­versorger am güns­tigsten. Sollte Ihr Grund­versorger für Neukunden höhere Preise berechnen als für Bestands­kunden, berück­sichtigen Check24 und Verivox dies bei der Berechnung.

Wie ist die Situation am Heiz­ölmarkt?

Der Heiz­ölpreis hat sich im März im Vergleich zum Vorjahres­monat verdoppelt. Aktuell kosten 100 Liter im Bundes­schnitt etwa 150 Euro (Stand: 25. März 2022). „Der Markt befindet sich in einer Ausnahme­situation. Nicht nur der Roh­ölpreis ist hoch. Auch die Ängste vor einem möglichen russischen Liefer­stopp und Risiko­aufschläge in allen Handels­stufen pushen die Preise“, sagt Oliver Klapschus vom Vergleichs­portal Heizöl24.

Sollen Haushalte jetzt noch Heizöl kaufen?

Wie sich die Preise entwickeln, lässt sich nicht voraus­sagen und hängt auch von vielen politischen Entscheidungen ab, etwa ob ein Embargo von russischem Öl kommt oder ob ölpro­duzierende Länder mehr fördern.

Tipp: Wenn Sie jetzt nach­kaufen müssen, ordern Sie geringe Mengen von beispiels­weise 1 000 Liter nicht alleine, sondern zusammen mit den Nach­barn als Groß­bestellung.

Wie wirkt sich die Explosion der Öl- und Gaspreise auf mich als Mieter oder Wohnungs­eigentümer aus?

Sie müssen sich fürs laufende Jahr auf dramatisch steigende Heiz­kosten einstellen. Wie viel sie zahlen müssen, erfahren sie aber erst, wenn Ihr Vermieter oder Wohnungs­verwalter Ihnen im Jahr 2023 die Neben­kosten­abrechnung fürs laufende Jahr schickt. Mit unserem Nachzahlungsrechner können Sie anhand der Daten aus Ihrer letzten Heiz­kosten­abrechnung und den aktuellen Preisen, die Ihr Vermieter oder Wohnungs­verwalter für das Öl oder Gas zur Heizung Ihres Wohn­hauses zahlt, abschätzen, was auf Sie zukommt.

Warum ist es so wichtig, sich auf steigende Neben­kosten und eine Neben­kosten­nach­zahlung einzustellen?

Die gestiegenen Heiz­kosten werden zu höheren monatlichen Neben­kostenzah­lungen führen. Diese müssen Sie auf jeden Fall bezahlen, weil sie Bestand­teil der Miete sind. Wenn Sie mit Zahlungen in Höhe von einer Monats­miete oder mehr in Verzug geraten, kann der Vermieter Ihnen kündigen.

Mit der – nach aktuellem Stand für viele satt vierstel­ligen – Neben­kosten­nach­zahlung, die im Jahr 2023 fällig werden wird, haben Sie etwas mehr Zeit. Wenn Sie sie über längere Zeit hinweg nicht zahlen, und die Nach­zahlung höher ist als eine Monats­miete, kann aber auch das den Vermieter dazu berechtigen, Ihnen zu kündigen. Tipp: Mit unserem Nachzahlungsrechner können Sie anhand der Daten aus Ihrer letzten Heiz­kosten­abrechnung grob abschätzen, was auf Sie zukommt.

Wenn Sie den Betrag nicht auf einmal bezahlen können, fragen Sie Ihren Vermieter, ob er mit einer Ratenzahlung einverstanden ist. Lehnt er dies ab, sollten Sie so viel wie möglich vom Nach­zahlungs­betrag begleichen. Je geringer Ihr Zahlungs­rück­stand, desto weniger laufen Sie Gefahr, die Kündigung zu bekommen.

Warum treibt der Krieg auch die Strom­preise nach oben?

Deutsch­land nutzt Erdgas auch zur Strom­erzeugung – 15 Prozent unseres Stroms wird im Schnitt aus Erdgas erzeugt, weitere 28 Prozent stammen aus Kohle­kraft­werken. Gut die Hälfte der deutschen Gas- und Steinkohleimporte kommt aus Russ­land, so der Bundes­verband Energie- und Wasser­wirt­schaft (BDEW). Steigen die Kohle- und Gaspreise, beein­flusst das auch die Strom­preise.

Was tut die Bundes­regierung zur Entlastung der Bürger?

Die Koalition hat ein weiteres Energie-Entlastungs­paket beschlossen. Für drei Monate soll die Energiesteuer beim Diesel um 14 Cent und bei Benzin um 30 Cent gesenkt werden. Für den öffent­lichen Nahverkehr soll bundes­weit für 90 Tage ein Monats­ticket für 9 Euro angeboten werden. Außerdem sollen alle einkommensteuer­pflichtigen Erwerbs­tätigen vom Arbeit­geber eine „Energiepreispauschale“ in Höhe von 300 Euro zum Gehalt ausgezahlt bekommen. Diese Zahlung ist zu versteuern. Für jedes Kind soll mit dem Kinder­geld eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro ausgezahlt werden, die auf den Kinder­frei­betrag ange­rechnet wird. Auch Empfänger von Sozial­leistungen sollen eine weitere Einmalzahlung bekommen. 100 Euro wurden schon im ersten Entlastungs­paket im Februar beschlossen, nun sollen noch einmal 100 Euro hinzukommen.

Wie kann ich meinen Öl- und Gasverbrauch verringern?

Der durch­schnitt­liche ökologische Fußabdruck lag hier­zulande im Jahr 2021 bei umge­rechnet 11,2 Tonnen Kohlen­dioxid (CO2). Dahinter steckt ein entsprechender Verbrauch an Öl und Gas. Das Umwelt­bundes­amt hat „Big Points“ formuliert, mit denen sich der persönliche Treib­hausgas-Ausstoß halbieren lässt. Neben Klassikern wie auf eine Flugreise verzichten (vermeidet auf Mittel­stre­cken hin und zurück eine halbe Tonne CO2) sind auch weniger offensicht­liche Punkte dabei. So bringt ein Spar-Dusch­kopf statt einer alten Brause pro Jahr fast eine halbe Tonne CO2. Der Durch­fluss des neuen Dusch­kopfs ist auf der Verpackung angegeben, er sollte unter 6 Liter pro Minute liegen. Gibt es an den Wasser­hähnen zusätzlich Perlatoren, sinkt der Warm­wasser­verbrauch um die Hälfte. Ökostrom beziehen vermeidet eine halbe Tonne CO2 jähr­lich. Denn im üblichen Strommix stecken noch Kohle und Gas. Wer mehr will: Mit einer Photovoltaikanlage kann man eigenen sauberen Strom erzeugen, verbrauchen und mit der Sonne auch noch Geld verdienen. Auch Mieter können Strom erzeugen – und zwar mit Balkon-Solaranlagen.

Geld­anlagen, Sparpläne, Pantoffel-Portfolio

Ich habe ein Fest­geld­konto bei der VTB Direkt­bank. Ist meine Anlage noch sicher?

Die Bank hat ihren Sitz in Frank­furt/Main und unterliegt der deutschen Einlagensicherung. Anleger müssen sich also keine Sorgen um ihr Geld machen. Die Anlage bei Ablegern russischer Banken ist aber grund­sätzlich problematisch.

Akzeptiert die VTB Direkt­bank den Krieg als Grund für eine außer­ordentliche Kündigung von laufenden Fest­geld­konten?

Nein. Die VTB Direkt­bank hat uns mitgeteilt, dass außer­ordentliche Kündigungen aktuell abge­lehnt werden.

Ich habe gehört, dass es zu Schwierig­keiten kommen kann, mein Geld von der VTB Direkt­bank zu anderen Banken zu über­weisen. Muss ich mir Sorgen machen?

Es scheint bei einigen Banken Verwirrung zu herr­schen, wie mit Geld umzu­gehen ist, dass von der VTB Direkt­bank über­wiesen wird. Wir haben bei einer Reihe Banken angefragt, wie sie mit Über­weisungen der VTB Direkt­bank umgehen. Die meisten Banken antworteten uns, dass sie einge­hende Gelder akzeptieren. Leser hatten uns darauf hingewiesen, dass Sie bei der Hypo­ver­eins­bank lange auf ihr Geld von der VTB Direkt­bank warten mussten. Die Mehr­heit der betroffenen Zahlungen sei aber mitt­lerweile freigegeben, teilt die Hypo­ver­eins­bank mit. Die Berliner Sparkasse anderer­seits verweist auf Sanktions­vorgaben und teilt mit, dass sie Gelder der VTB Direkt­bank nicht annehmen könne. Auch die Deutsche Bank teilt mit, dass es „von verschiedenen Faktoren“ abhänge, ob eine Zahlung empfangen werde und verweist darauf, dass sie „als interna­tional agierendes Unternehmen auch Sanktionen aus den USA und Groß­britannien im Blick haben“ müsse. Falls Sie unsicher sind, ob Ihre Bank zu denen gehört, die die Annahme von Über­weisungen von der VTB Direkt­bank derzeit verweigern, sollten Sie bei Ihrer Bank zur Sicherheit nach­fragen. Allgemein gilt, dass seit Einführung der Einlagensicherung kein Privatkunde seine Spar­anlage aufgrund von Zahlungs­schwierig­keiten oder einer Insolvenz seiner Bank verloren hat.

Muss ich als Anleger jetzt aktiv werden?

Wenn Sie den Anlagetipps der Stiftung Warentest folgen und haupt­sächlich lang­fristig in welt­weit anlegende ETF investieren, gibt es keinen Hand­lungs­bedarf. Sie können Börsentiefs aussitzen. Aber Sie sollten berück­sichtigen: Nicht jeder Crash ist so schnell vorbei wie die Corona-Krise. Mehr Informationen zu den Entwick­lungen auf dem Aktienmarkt mit Vergleichen zu anderen Krisen unter Krieg in der Ukraine – Was Anleger jetzt beachten sollten.

Ist es in der aktuellen Situation sinn­voll, in meinem Depot Stop-Loss-Kurse zu setzen?

Hat ein Anleger für seine Wert­papiere Stop-Loss-Kurse gesetzt, werden diese Papiere auto­matisch verkauft, wenn der entsprechende Kurs unter­schritten wird. Viele Anleger versprechen sich davon einen Schutz vor Börsenkrisen. Für breit streuende Fonds ist diese Methode aus Sicht von Finanztest unge­eignet, da Anleger Verluste besser aussitzen und abwarten, bis die Kurse wieder steigen. Bei Aktien können Stop-Loss-Kurse sinn­voll sein. Man sollte aber beachten, dass dabei nicht immer der vom Anleger gewählte Kurs heraus­kommt, sondern die nächste Börsennotierung ab dieser Marke. Im Falle eines Crashs kann sie deutlich nied­riger liegen als von Anlegern erwartet.

Ich habe einen welt­weiten Aktien-ETF. Sind darin auch russische Aktien enthalten?

Die meisten Welt-ETF bilden den Index MSCI World ab. Er enthält nur Unternehmen aus Industrieländern und über­haupt keine russischen Aktien. Der Index MSCI AC World umfasst auch Schwellenländer und hatte Ende Januar 2022 einen Russ­land­anteil von nur 0,4 Prozent.

Soll ich meine Aktienfonds jetzt verkaufen, um sie später billiger zurück­zuholen?

Ob dieses Kalkül aufgeht, ist ungewiss. Niemand weiß, wann in einer Börsenkrise der Tief­punkt erreicht ist. Lang­fristig orientierte Anleger sollten Ruhe bewahren und ihre Fonds­anteile behalten. Dadurch vermeiden sie auch unnötige Verkaufs- und Kauf­kosten.

Soll ich meinen ETF-Sparplan unter­brechen, bis die Krise vorbei ist?

Das wäre eine schlechte Entscheidung. Gerade für monatliche Sparpläne spielt der aktuelle Börsen­verlauf keine Rolle. ETF-Sparer bekommen die Fonds­anteile je nach Markt­lage mal teurer, mal billiger und sollten keinen Gedanken an den aktuellen Anteils­preis verschwenden.

Ich habe ein offensives Pantoffel-Portfolio und habe Angst vor hohen Verlusten. Soll ich den Aktien­anteil reduzieren?

Den Aktien­anteil mitten in einer Börsenkrise zu verringern, ist heikel. Damit realisiert man Verluste und profitiert weniger von später steigenden Aktien­kursen. Das wider­spricht der Idee des Pantoffel-Portfolios. Dieses Anlage­konzept ist eine Mischung aus Tages­geld und Aktienfonds, das offensive Portfolio hat einen Aktien­anteil von 75 Prozent. Am sinn­vollsten ist es, einmal im Jahr zu schauen, ob die gewählte Mischung aus den beiden Komponenten noch passt und bei zu großen Unterschieden die ursprüng­liche Gewichtung wieder herzu­stellen. Bei großen Börsencrashs kann man auch unterjäh­rig reagieren. Das heißt aber nicht, dass man damit erfolg­reicher ist, denn das hängt von der späteren Kurs­entwick­lung ab. Mit dem Pantoffel-Portfolio investiert man anti­zyklisch und würde bei hohen Kurs­verlusten vom Tages­geld in Aktienfonds umschichten.

Ich nutze das Pantoffel-Portfolio als Rentenergän­zung. Muss ich in der Krisen-Situation etwas beachten?

Die Pantoffel-Auszahlvariante mit Puffer ist genau für Situationen wie diese konzipiert. Hier fällt die Auszahlung auch in Krisen­zeiten kaum, da wir bei der Entnahme­rate immer mit einem Verlustpuffer rechnen. Entnehmen Sie weiterhin die monatliche Rente aus dem Tages­geld. Dadurch geben Sie insbesondere bei einem Rück­setzer am Aktienmarkt dem Rendite­baustein Zeit, sich wieder zu erholen. Behalten Sie Ihre Mischung aus Sicher­heits­baustein und Rendite­baustein bei und schichten Sie um, wenn der Aktien­teil zu nied­rig wird. Bei einem ausgewogenen Depot ist der Zeit­punkt erreicht, wenn der Aktien­anteil unter 40 Prozent sinkt. Wie viel Sie sich monatlich auszahlen können, berechnen Sie mit unserem Entnahmerechner, der die aktuelle Börsen­phase ständig berück­sichtigt.

Wie ist der Robo-Advisor VTB Invest von der Krise betroffen?

Nach einem Bericht des Nach­richtenportals Finanz-Szene.de wird der Robo VTB Invest einge­stellt. Kundinnen und Kunden sollen demnach die Wahl haben, sich ihr Guthaben auszahlen zu lassen oder es auf Solidvest, einen Robo-Advisor von DJE Kapital, zu über­tragen. Die Depots der Kunden werden nicht von VTB, sondern von der deutschen Baader Bank geführt. Die Baader Bank gibt an, dass auch die Verrechnungs­konten der Kunden bei ihr und nicht bei der VTB Bank geführt werden. Grund­sätzlich unterliegen die von Robo-Advisors verwalteten Fonds­anlagen als Sonder­vermögen einem besonderen Schutz und sind gegebenenfalls vor einem Zugriff von Gläubigern sicher. Tipp: Empfehlens­werte Robo Advisors finden Sie in unserem Robo-Test.

Ich besitze einen Osteuropa-Fonds mit hohem Russ­land­anteil – verkaufen oder behalten?

Die meisten dieser Fonds lassen sich zurzeit gar nicht verkaufen, weil die Ausgabe und Rück­nahme von Fonds­anteilen ausgesetzt ist. Auch über die Börsen ist dann ein Verkauf nicht mehr möglich.

Ist Gold in Krisen­zeiten tatsäch­lich ein sicherer Hafen?

Das Edel­metall hat jüngst einen neuen Höchst­stand in Euro erreicht. Sein Preis bewegt sich oft gegen­läufig zu den Aktienmärkten. Das macht es zu einer interes­santen Depot­ergän­zung – aber nicht mit mehr als 10 Prozent. Achten Sie zudem auf unsere Hinweise zum Thema Gold richtig kaufen.

Hilfe für Geflüchtete

Was kann ich tun, um Menschen in der Ukraine und Geflüchteten zu helfen?

Alles Wichtige rund um Spenden, aktive Hilfe vor Ort und was Helfer dabei beachten müssen, finden Sie in unserem Special Hilfe für Geflüchtete: Die Menschen der Ukraine unterstützen

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21 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Profilbild Stiftung_Warentest am 09.05.2022 um 11:19 Uhr
Gas- und Strompreise / Preisportale

@alle: Es stimmt, dass es nicht mehr so ist, dass man auf jeden Fall über ein Vergleichsportal den günstigsten Tarif findet. Doch Tarife zu finden, die günstiger sind als die Tarife, die in den Vergleichsportalen gelistet werden und auch noch günstiger als der Tarif des Grundversorgers vor Ort ist etwas für Glückspilze oder Spezialisten. Solche Tarife lassen sich nicht so leicht finden. Selbstverständlich können Verbraucher ihre Preisrecherche auch auf die Webseiten der ihnen bekannten Energiefirmen erweitern. Wer glück hat, wird dort fündig.

MHeise am 07.05.2022 um 11:23 Uhr
Das sind Infos - nicht Wissen vor einem Jahr

Ich habe mal kurz nachgeschaut - empfehle ich Ihnen (StiWa) auch - nicht die damaligen Erfahrungen einfach mal abdrucken. Man muss aktuell schön aufpassen, was man da an Ausschnitt präsentiert bekommt. Das wird nach meiner Meinung auch so bleiben. Das Geschäftsmodell der Vergleicher ist aktuell dahin, weil es eine knappe Ware ist.
1. Check24 berechnet im Preisvergleich (zumindest bei nachhaltigen Öko-Tarifen bei mir) die gesunkene EEG-Umlage mit ein (nicht seriös und die Vergleichbarkeit ist dahin; die Angebote sehen nur besser aus als andere).
2 Die nachhaltigen Öko-Tarifen hat ein mir bekannter Anbieter nicht bei Check24 eingestellt - auf seiner eigenen Seite (mit Bonus!) aber schon. Da übrigens seriös ohne Schönrechnung der EEG-Umglage. Damit ist dieser Anbieter günstiger bei den nachhaltigen Öko-Tarife (Ok-Power-Label) als alle bei Check24 gelisteten Tarife.

Profilbild Stiftung_Warentest am 06.05.2022 um 13:57 Uhr
Gas- und Strompreise / Preisportale

@MHeise: Wir haben unserer Stellungnahme nichts hinzuzufügen. Wir stellen nur dar, welche Wege Kunden nehmen können, um nach einem neuen Tarif zu suchen.

MHeise am 06.05.2022 um 12:13 Uhr
Portale sind Zwischenhändler, Modell aktuell tot

@StiWa
Meine Aussagen ist ganz einfach.
1) Aktuell befinden sich i.d.R. keine (!) günstigen Angebote in den Vergleichsportalen zu Gas und Strom. Wieso sollte ein Anbieter einer begehrten Ware einen Vertriebsweg wählen, bei dem ein anderer die sowieso gut verkäufliche Ware über eine Provision verkauft.
2) Sie glauben offensichtlich, dass die Vergleichsportale immer noch einen signifikanten Marktquerschnitt abbilden. Vergessen sie das. Die Aussage ..."Ob dies an Ihrem Wohnort so ist, zeigen die Vergleichsportale. " ist genau die fehlerhafte Darstellung, die ich anmerke. Die Vergleichsportale haben aktuell - und in absehbarer Zeit - keine günstigen Tarife mehr.
Niemand muss jemanden für den Verkauf noch zusäztlich bezahlen, wenn es die Ware kaum noch gibt und diese geringen Mengen auch so gekauft werden.
Nennen Sie mir einen Grund, warum ein Hersteller einer Ware, die er selbst kaum hat, noch 100 EUR an einen Vermittler abgeben sollte?

Profilbild Stiftung_Warentest am 28.04.2022 um 17:50 Uhr
Gas- und Strompreise / Preisportale

@MHeise; @alle: Unser Tipp lautet: Schauen Sie nicht n u r bei Vergleichsportalen wie Check24 oder Verivox nach neuen Tarifen. Vielerorts ist der Grundversorgungstarif am günstigsten, so etwa in München oder Stuttgart. Ob dies an Ihrem Wohnort so ist, zeigen die Vergleichsportale. Wenn Sie nach Eingabe von Postleitzahl und Jahresverbrauch lediglich einen Preis und keine Ersparnis sehen, ist Ihr Grundversorger am günstigsten.
Tarife zu finden, die günstiger sind als die Tarife, die in den Vergleichsportalen gelistet werden und auch noch günstiger als der Tarif des Grundversorgers vor Ort ist etwas für Glückspilze oder Spezialisten. Solche Tarife finden Sie, wenn Sie entweder einen Tipp bekommen oder über das (Insider-) Wissen verfügen, wer bislang günstige Preise geboten hat.