Förderung für Weiterbildung Special

In vier Ländern gibt es mehr Geld für Weiterbildungs­willige: Brandenburg, Rhein­land-Pfalz und Sachsen haben ihre Förderprogramme erweitert oder umge­staltet, Bremen hat eine Förderung erst­mals einge­führt. test.de hat die wichtigsten Änderungen für Sie zusammen­gestellt.

Brandenburg

Gute Nach­richten für alle Brandenburger, die sich umfassend weiterbilden möchten. Die Förderhöchst­grenze von bislang 500 Euro entfällt. Sogar mehr­jährige Weiterbildungen können aufgrund der neuen Förderricht­linien mit bis zu 70 Prozent vom Land finanziert werden. Den Zuschuss gibt es allerdings nur noch für Weiterbildungen, die mehr als 715 Euro kosten und bis zum 31.3.2015 abge­schlossen sein werden. Ebenfalls neu: Es wird nur noch eine Weiterbildung pro Jahr gefördert, das Antrags­verfahren läuft komplett online und alle Kurse und Seminare müssen von den Kurs­teilnehmern vorfinanziert werden. Zu den Details der Förderung in Brandenburg.

Bremen

Das neue Programm heißt „Bremer Weiterbildungs­scheck“ und fördert berufs­bezogene Kurse und Weiterbildungen. Das Land Bremen zahlt bis zu 50 Prozent der Weiterbildungs­kosten, die restlichen Kosten muss der Antrag­steller oder sein Arbeit­geber aufbringen. Eine Sonder­regelung gibt es für Menschen ohne abge­schlossene Berufs­ausbildung. Bei ihnen über­nimmt Bremen bis zu 70 Prozent der Kosten. Die Förderhöchst­grenze liegt in jedem Fall bei 500 Euro. Zu den Details der Förderung in Bremen.

Rhein­land-Pfalz

Der „QualiSch­eck“ ist erheblich ausgeweitet worden. Bisher erhielten nur Mitarbeiter ab 45 Jahren finanzielle Zuschüsse für berufliche Weiterbildungen. Zum 1. August entfällt die Alters­grenze. Die Förderung von jähr­lich maximal 500 Euro für eine Weiterbildung erhalten jetzt zusätzlich auch „Mini-Jobber“, Klein­unternehmer und Freiberufler, die nicht länger als fünf Jahre selbst­ständig sind. Mitarbeiter des öffent­lichen Dienstes können ebenfalls den „QualiSch­eck“ beantragen. Zu den Details der Förderung in Rheinland-Pfalz.

Sachsen

Arbeits­lose, die weder Arbeits­losengeld I noch Arbeits­losengeld II (Hartz IV) erhalten, können jetzt im Programm „Weiterbildungs­scheck Sachsen für Nicht­leistungs­empfänger“ einen Zuschuss von 80 Prozent zur beruflichen Weiterbildung beantragen. Zu den Details der Förderung in Sachsen.

Weitere Bundes­länder

Ähnliche Förderprogramme gibt es in fünf weiteren Bundes­ländern. Und auch der Bund fördert die berufliche Weiterbildung auf verschiedenen Wegen. Den Über­blick verschafft das Special Weiterbildung finanzieren.

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