Förderung für Haus und Heizung: Bis zu 45 Prozent Zuschuss zur neuen Heizung

Neustart der Förderprogramme – schritt­weise Umstellung

Anfang 2021 ist die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) an den Start gegangen. Sie fasst das CO2-Gebäudesanierungs­programm der KfW-Förderbank und Förderungen des Bundes­amtes für Wirt­schaft und Ausfuhr­kontrolle (Bafa) zusammen. Vorgesehen ist eine schritt­weise Umstellung:

1. Januar 2021. Neu ist die Bundes­förderung für Einzel­maßnahmen, kurz BEG EM. Gefördert werden alle Einzel­maßnahmen, für die es bislang im KfW-Programm Energieeffizient Sanieren Geld gab, zum Beispiel Wärmedämmung oder Erneuerung der Fenster und Türen. Hinzu kommen die Zuschüsse für Erneuerung und Optimierung der Heizung, die bisher das Bafa vergab, sowie die Förderung für eine Baubegleitung. Für Heizungs­anlagen im Neubau entfällt die Förderung. Anträge auf Zuschüsse aus dem BEG EM nimmt seit 2. Januar 2021 das Bafa entgegen. Die Höhe der Zuschüsse und die Fördervoraus­setzungen bleiben unver­ändert, neu ist ein Bonus für einen Sanierungs­fahr­plan. Kredite für Einzel­maßnahmen werden weiterhin durch die KfW vergeben.

1. Juli 2021. Die BEG Wohn­gebäude (BEG WG) geht an den Start. Sie fördert Voll­sanierung und Neubau von Wohn­gebäuden und ersetzt entsprechende Programme der KfW. Für alle Bereiche des BEG WG wird es eine Zuschuss- und eine Kredit­variante geben. Förderhöhe und Anforderungen an die Energieeffizienz bleiben weit­gehend erhalten. Neu ist die Einführung von Boni für besonders nach­haltige Gebäude und den Einsatz von Erneuer­baren Energien. Bei Sanierungen wird der Stan­dard Effizienz­haus 40 einge­führt, das Effizienz­haus 115 entfällt.

1. Januar 2023. Für alle Förderungen in der Zuschuss­variante soll ab diesem Datum das Bafa zuständig sein.

Die Richt­linie und Antworten auf häufige Fragen zur Bundesförderung für effiziente Gebäudefinden Sie auf den Seiten des Bundes­wirt­schafts­ministeriums.

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