Seit Anfang des Jahres läuft auf den Flughäfen Frankfurt und München ein einjähriges Pilotprojekt, bei dem die Start- und Landeentgelte nach dem Schadstoffausstoß der Flugzeuge erhoben werden. Ziel des vom Bundesverkehrsministerium initiierten Projekts ist es, die Luftqualität im Umfeld der Flughäfen spürbar zu verbessern. Das Entgelt soll ausschließlich auf Stickoxide (NOx) und unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) erhoben werden, da diese während des Start- und Landevorgangs entstehen. Der Einsatz umweltfreundlicher Flugzeuge wird künftig belohnt, stärker emittierende Maschinen müssen ein höheres Entgelt zahlen. Die Kosten für die Fluggesellschaften und damit auch für die Passagiere sollen sich insgesamt aber nicht erhöhen. Verkehrsminister Tiefensee forderte die Airlines auf, Triebwerke mit geringem NOx-Ausstoß einzusetzen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 29 Nutzer finden das hilfreich.