Der Europäische Gerichtshof hat die Gültigkeit der bestehenden EU-Rechtsvorschriften über Fluggastrechte bestätigt. Die im Februar 2005 in Kraft getretene EU-Verordnung 261/2004 regelt Ausgleichsleistungen, wenn Flüge gestrichen werden oder stark verspätet sind. So müssen die Airlines bei Überbuchung unter anderem Entschädigungen zwischen 250 und 600 Euro zahlen. Bei mehr als fünf Stunden Verspätung haben die Passagiere Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises.

Der Internationale Luftverkehrsverband (IATA) und der Europäische Verband der Billigflieger (ELFAA) hatten eine Rechtsprüfung beantragt, da die Verordnung ihrer Meinung nach ungültig gewesen sei. Doch der Europäische Gerichtshof hat die Ausgleichsleistungen zum Schutz der Passagiere bestätigt.

Die Fluggesellschaften müssen jedoch nicht zahlen, wenn sie mindestens zwei Wochen vorab über eine Annullierung informieren, wenn sie für einen angemessenen Ersatz sorgen oder wenn das Problem auf höhere Gewalt zurückgeht.

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