Fluggesellschaften, die mit irreführenden Preisangaben werben, können künftig mit Bußgeldern bis zu 25 000 Euro belangt werden. Der Bundesrat hat einer entsprechenden Änderung der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung zugestimmt. Neben dem Endpreis müssen die Airlines Steuern, Flughafengebühren, sonstige Zuschläge und Entgelte gesondert ausweisen. Verbraucher, die einen Verstoß gegen die Preistransparenz feststellen, können ihn auf der Internetseite des Luftfahrt-Bundesamtes melden. Die Androhung von Bußgeldern sei ein wirksames Instrument gegen eine undurchsichtige Preisgestaltung bei Flugtickets, sagte der damalige Bundesverkehrsminister Tiefensee. „Damit schützen wir die Verbraucher vor irreführender Werbung und bösen Überraschungen bei der Flugbuchung.“

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