Bei vielen großen Reiseveranstaltern steigen die Preise für Flugreisen, weil sie einen Treibstoffzuschlag verlangen. Das gilt aber nicht nur für neu gebuchte, sondern auch für bereits reservierte Reisen. Die Firmen C&N, LTU, TUI und FTI wollen den Zuschlag ­ gestaffelt nach Kurz-, Mittel- und Langstrecke ­ von Frühbuchern nachträglich kassieren. Sie begründen die Preiserhöhung mit den gestiegenen Ölpreisen sowie einem hohen Dollarkurs.

Diese rückwirkende Preiserhöhung auf bereits gebuchte Pauschalreisen ­ die einige Hundert Mark ausmachen können ­ ist aber unzulässig, meinen die Rechtsexperten der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen (NRW).

TiPP: Die Verbraucher-Zentrale NRW rät allen, die bereits eine Reisebestätigung erhalten haben, den Preisaufschlägen bei Pauschalreisen zu widersprechen. Per Fax ist ein Musterbrief unter der Nummer 01905/100101060 (1 Seite, 1,21 Mark/Minute) abzurufen.

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