Flugreisen Meldung

Für vielfliegende Kettenraucher geht im internationalen Flugverkehr bald nichts mehr. Die Air France hat als eine der letzten Airlines angekündigt, ab dem 1. November 2000 nur noch rauchfreie Flüge anzubieten.

Bei Konkurrenten wie Lufthansa oder British Airways darf seit eineinhalb Jahren nicht mehr gequalmt werden und die USA verlangen schon lange, dass sämtliche Flüge mit einem Stopp in ihrem Territorium nikotinfrei sein müssen. Wer auf zwölf- bis dreizehnstündigen Flügen nach Los Angeles oder Tokio unter dem Verzicht leidet, kann das Bordpersonal um ein Nikotinkaugummi oder auf einigen Linien um einen Gummiball bitten, den nervöse Finger zur Beruhigung drücken können. Mit dem langen Flug ist der Entzug in einigen Ländern noch lange nicht vorbei.

Reisende, die sich beispielsweise nach der Landung in den USA gleich eine Zigarette anstecken, riskieren ein Bußgeld: Auf allen US-amerikanischen Flughäfen ist das Rauchen verboten. Nicht einmal Raucherecken gibt es. Und nach den Einreiseformalitäten, die meistens länger als eine Stunde dauern, dürfen die Raucher immer noch nicht, weil das Rauchverbot auch vor der Tür gilt. Erst wenn man mit dem Nichtrauchertaxi sein in den meisten Fällen rauchfreies Hotel erreicht hat, kann man vor dem Dinner im, Sie ahnen es, rauchfreien Restaurant auf der Straße schnell eine Zigarette rauchen.

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