Flugreise Meldung

Den Hin- und Rückflug nach Chile buchte Max Mayer* über Lufthansa im Internet – 20 Kilo Freigepäck inklusive. Er ging davon aus, dass für seine 8 Kilo Übergepäck die von Lufthansa für diesen Langstreckenflug zugrunde gelegten 30 Euro pro Kilo gelten. Am Schalter erlebte er ein böses Erwachen: Den Flug übernahm die Swiss Air und die Gesellschaft verlangte höhere Gebühren. Nun zahlte er 55 Euro pro Kilo Übergepäck, insgesamt 440 Euro.

„Jede Fluggesellschaft berechnet das Gepäck nach ihrer eigenen Gebührensystematik“, bestätigt Lufthansa. Mayers Ticket hatte die Swiss Air als Fluglinie ausgewiesen, doch darauf hatte er nicht geachtet und sich nicht über die Gebühren bei Swiss Air informiert.

Tipp: Während des Buchungsvorgangs erhalten Kunden neben der Flugnummer die Mitteilung, welche Fluggesellschaft sie fliegt. Bei Fernflügen kommt es häufiger vor, dass Partnergesellschaften den Flug übernehmen.

*Name von Redaktion geändert.

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