Bei einer erheblichen Flug­verspätung, die nicht auf unver­meid­bare Ereig­nisse zurück­geht, muss die Fluggesell­schaft eine Ausgleichs­zahlung von 250 bis 600 Euro leisten – egal, ob der Flug­gast die Flugreise später antritt oder darauf verzichtet. Der Anspruch auf Ausgleichs­zahlung bleibt in jedem Fall erhalten, urteilte das Amts­gericht Königs Wuster­hausen (Az. 4 C 1304/13).

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