Flug­preis­vergleich Meldung

Mit Google lassen sich jetzt auch güns­tige Flug­verbindungen ermitteln. Die Stiftung Warentest hat gecheckt, ob die welt­größte Internetsuch­maschine diese auch findet. Die Sucher­gebnisse haben die Tester mit denen von fünf bekannten Vergleichs­portalen verglichen. Dabei schnitt Google insgesamt recht gut ab.

Sechs in der Stich­probe

Clevere Flugpassagiere vergleichen die Preise, bevor sie buchen. Zahlreiche Portale im Internet bieten diesen Service, neuerdings auch die Firma Google. Ob das klappt, haben wir in einer Stich­probe untersucht. Für acht Flüge verglichen wir, wer die güns­tigsten Verbindungen findet: Google oder Vergleichs­portale wie Swoodoo.com, Skyscanner.de, Billigflieger.de, Momondo.de und Checkfelix.de?

Such­maschine fast im Ziel

Der Flug­preis­vergleich auf Google.de/flights ist nicht perfekt, in unserer Stich­probe lag er aber am häufigsten vorn. Für sechs der acht Flüge fand die Such­maschine die billigste Verbindung. Swoo­doo und Skyscanner waren je viermal erfolg­reich. Die anderen enttäuschten. Billigflieger.de hatte gar keinen Voll­treffer auf der Liste.

Hohe Aufschläge am Schluss

Bewertet haben wir nicht den im Sucher­gebnis ausgewiesenen Preis, sondern die tatsäch­liche Summe, die Kunden am Ende zahlen müssen, einschließ­lich eventueller Verwaltungs- und Kreditkarten­gebühren. Die Portale leiten Suchende meist an Onlinereisebüros weiter, die solche Aufschläge fast immer berechnen. Besonders hoch waren sie in der Stich­probe bei Opodo.de und Fluege.de.

Air­lines direkt meist billiger

Google vergleicht die Preise ausschließ­lich bei den Fluggesell­schaften und findet so öfter einen güns­tigen Preis als die Konkurrenz. Bei einem Fern­flug von Frank­furt am Main nach Bangkok griff die Software aber daneben. Sie ermittelte Oman Air mit 622 Euro. Etihad Airways verlangte für den gleichen Flug jedoch nur 542 Euro.

Tipp: Nutzen Sie immer mehrere Preis­vergleichs­dienste. Prüfen Sie genau, wie viel das Ticket am Ende wirk­lich kostet. Sehen Sie nach, wie viel die Fluggesell­schaft bei Direkt­buchung verlangt. Seien Sie bei der Online­buchung sehr aufmerk­sam. Viele Portale versuchen mit diversen Tricks, dem Kunden Zusatz­angebote wie Versicherungen unter­zujubeln.

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