Einen fairen Wettbewerb der Verkehrsträger fordert die „Allianz pro Schiene“. Es sei nicht einzusehen, dass die Eisenbahnen und letztlich deren Fahrgäste hohe Mineralöl- und Umsatzsteuern bezahlen müssten, während die Fluggesellschaften von Steuerbefreiungen profitierten. Pro Liter Dieselkraftstoff seien die Bahnen im vergangenen Jahr mit 40,9 Cent belastet worden, die Flieger mit keinem einzigen Cent. Durch den Verzicht auf eine Kerosinsteuer subventioniere der Staat den Flugverkehr mit 370 Millionen Euro im Jahr. Hinzu komme noch die Mehrwertsteuerbefreiung von Auslandsflügen.

Auf langen Strecken wie Berlin–Stuttgart oder Hamburg–Wien haben die Züge bereits erhebliche Marktanteile an Billigflieger verloren. Umweltpolitiker fordern daher immer öfter eine einheitliche Besteuerung und vor allem die Kerosinsteuer.

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