Nach der Absage für den Start des neuen Flughafens in Berlin sind Reise­ver­anstalter und Fluggesell­schaften in der Pflicht und müssen Flug­gästen, die von dort starten sollten, eine Alternative bieten. test.de sagt, worauf Betroffene achten müssen.

Ärger um Ersatz­flüge

Seit September 2006 wird der Flughafen Schöne­feld zum neuen Flughafen Berlin Brandenburg ausgebaut. Nun wird er aber nicht geplant am 3. Juni eröffnet. Wann er seinen Betrieb tatsäch­lich aufnimmt, ist ungewiss. Klar ist: Die meisten Ersatz­flüge werden wohl von den Flughäfen Berlin-Schöne­feld und Berlin-Tegel aus starten. Viele Start­zeiten werden sich allerdings verändern und einzelne Flüge werden wohl auch auf der Strecke bleiben. Wichtigster Tipp: Protestieren Sie sofort, wenn Ihnen das Ersatz­angebot nicht passt. Wenn Sie nur nach­träglich eine Entschädigung verlangen oder einen Teil vom Reise­preis zurück­fordern, kann das zu spät sein.

Buchung ist Buchung

Wer einen Flug gebucht hatte, nur um am Premierentag vom neuen Berliner Groß­flughafen aus zu starten, hat jetzt kein besonderes Rück­tritts­recht. Ausnahme: Die Fluggesell­schaft oder der Reise­ver­anstalter haben den Premieren­start als solchen angeboten. Wer einfach nur einen Flug gebucht hat, kann den nur stornieren, soweit er dazu nach den allgemeinen Regeln berechtigt ist. Umfassend über die Rechts­situation rund um die Eröff­nungs­verspätung bietet die Verbraucherzentrale Berlin Fluggastrechte für Berlin-Starter. Welche Rechte Reisende generell haben, wenn sich der Start einer Pauschalreise ändert, steht im Special Plötzliche Abreise in der Nacht.

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