Flug­gast­rechte

So fordern Sie Entschädigung

22.04.2021

Mit der Handy-App „Flug­ärger“, über die Internet­seiten der Air­lines oder mit unserem Muster­schreiben können Passagiere ihre Rechte direkt bei der Air­line einfordern. Wenn das Geld dann immer noch nicht kommt, helfen Schlichtungs­stellen, Anwalt oder Flug­gast­portale wie EUclaim, Flight­right, Fairplane oder EUflight. Die Stiftung Warentest zeigt die Vor- und Nachteile der Möglich­keiten.

Inhalt

Geld direkt von Air­line einfordern – per App oder Muster­brief

Die Stiftung Warentest empfiehlt Passagieren, die Forderung bei der Air­line zunächst selbst einzufordern. Viele Flug­gäste kommen so zu ihrer Entschädigung oder Erstattung. Folgende Möglich­keiten gibt es:

Entschädigung über Air­line-Website fordern

Bequem ist es, wenn Passagiere ihren Anspruch auf Entschädigung online stellen können. Das ist vor allem dann praktisch, wenn die Air­line ihren Sitz im Ausland hat. Ein Online-Antrag geht schnell. Und ein teurer Einschreibe­brief ins Ausland entfällt. Im Folgenden nennen wir einige Fluggesell­schaften, bei denen Ansprüche nach der europäischen Flug­gast­rechte­ver­ordnung online gestellt werden können.

Direkt zu den Antrags­seiten der Air­lines

Alternative 1: Ansprüche stellen über „Flug­ärger“-App

Wenn Passagiere sich die Suche nach der richtigen E-Mail-Adresse der Air­line ersparen wollen, können sie auch die Flugärger-App der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen nutzen, um ihre Ansprüche nach der EU-Flug­gast­rechte-Verordnung bequem und kostenlos zu berechnen und bei der Air­line geltend zu machen.

Die App gibt es für sowohl für Handys mit dem Betriebs­system iOS (App Store) als auch für Geräte mit dem Betriebs­system Android (Google Play). Über die „Flugärger“-Website der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen können sie den Dienst auch über ihren Computer­bild­schirm nutzen.

Alternative 2: Muster­schreiben per Einwurfein­schreiben

Wer auf der Home­page seiner Air­line keine Möglich­keit zum Online-Antrag findet und das Geld lieber selbst anfordert, kann das Muster­schreiben der Stiftung Warentest zu verwenden. Dieses sollte aus Beweisgründen als Einwurfein­schreiben an die Air­line gehen. Natürlich lässt sich der Text auch per E-Mail oder Fax schi­cken.

Hinweis: Ergänzen Sie den nach­stehenden Text um Ihre persönlichen Daten. Im Text nennen wir die drei typischen Flug­ärger-Fälle (Ankunfts­verspätung um mehr als drei Stunden, Flug­ausfall und Nicht­beför­derung wegen Über­buchung). Wählen Sie die auf Sie zutreffende Variante und streichen den nicht zutreffenden Text.

Muster­brief Entschädigung Flug­gast

Name und Anschrift des Flug­gastes
Datum

Einwurfein­schreiben

Fluggesell­schaft
Straße
PLZ Ort

Entschädigung nach der europäischen Flug­gast­rechte­ver­ordnung (EG) Nr. 261/2004

Flug­nummer
Abflughafen
Ziel­flughafen
Flugdatum

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier­mit mache ich eine Ausgleichs­zahlung für die Passagiere

[Name, Adresse]
[Name, Adresse]
...
geltend.

[Verspätung] Der oben genannte Flug erreichte den Ziel­flughafen mit einer Verspätung von mindestens drei Stunden. Nach der Recht­sprechung des Europäischen Gerichts­hofs (Rechts­sache Sturgeon, Az. C-402/07 und C-432/07) steht mir/uns deswegen eine Ausgleichs­zahlung zu.

[Flug­ausfall] Der oben genannte Flug wurde annulliert. Nach Artikel 5 Absatz 1 Buch­stabe c) der europäischen Flug­gast­rechte­ver­ordnung (EG) Nr. 261/2004 steht mir/uns deswegen eine Ausgleichs­zahlung zu.

[Nicht­beför­derung wegen Über­buchung] Bei dem oben genannten Flug wurde mir die Beför­derung gegen meinen Willen verweigert, obwohl ich recht­zeitig zur Boarding­zeit am Abflug­terminal war. Nach Artikel 4 Absatz 3 der europäischen Flug­gast­rechte­ver­ordnung (EG) Nr. 261/2004 steht mir/uns deswegen eine Ausgleichs­zahlung zu.

Die Flug­strecke betrug [bitte eine der drei folgenden Entfernungs­kategorien wählen]

[1] bis zu 1500 Kilo­meter
[2] bis zu 3500 Kilo­meter
[3] über 3500 Kilo­meter

Der Anspruch auf Ausgleichs­zahlung beträgt daher [bitte der entsprechenden Nummer zuordnen]

[1] 250 Euro pro Person
[2] 400 Euro pro Person
[3] 600 Euro pro Person

Bitte über­weisen Sie mir die Summe von [Betrag einfügen] Euro inner­halb von 14 Tagen ab Zugang dieses Schreibens auf mein Konto [IBAN einfügen] bei der [Bank­name einfügen]. Ich behalte mir vor, nach Ablauf der Frist ohne eine weitere Mahnung recht­liche Schritte einzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Ort, Datum, Unter­schrift

So gehen sie vor, falls die Air­line nicht zahlt

Manchmal reagieren Fluggesell­schaften auf die Forderung ihrer Kunden nicht oder verweigern eine Zahlung. Dann brauchen Passagiere Hilfe, etwa vom Anwalt, einer Schlichtungs­stelle oder von Flug­gast­portalen (Inkasso­dienst oder Sofort-Entschädiger). Welche Hilfe Sie in Anspruch nehmen, hängt von ihren Vorlieben ab. Es gibt vier verschiedene Wege zum Geld. Das sind die Vorteile und die Nachteile.

Die Hilfe der Schlichtungs­stelle Söp nutzen

Vorteil:Chance auf volle Entschädigung. Die Berliner Schlichtungsstelle für öffentlichen Personenverkehr (Söp) vermittelt bei Streit zwischen Passagier und Fluggesell­schaft. Kunden haben hier die Chance auf volle Entschädigung ohne Kosten. Die Schlichtung ist für Verbraucher stets kostenfrei, auch bei erfolg­losem Verfahren. An das Ergebnis ist ein Passagier nur gebunden, wenn er sich auf den Vorschlag des Schlichters einlässt. Sieht die Empfehlung weniger als 100 Prozent der Entschädigung vor, kann der Kunde ablehnen und zum Beispiel noch zum Anwalt gehen.

Vorteil: Erstattung auch für Gepäck und Hotel­kosten.
Flug­gäste können auch Ansprüche wegen Gepäck­schäden geltend machen und die Erstattung von Hotel­kosten fordern, die wegen einer Annullierung entstanden sind. Die Söp ist die Adresse für Kunden aller deutschen und vieler ausländischer Air­lines wie Ryanair und Easyjet. Für alle übrigen ist das Bundesamt für Justiz zuständig.

Nachteil:Erst nach Air­line-Kontakt möglich. Wer sich an die Stelle wenden will, muss vorher selbst das Unternehmen zur Zahlung aufgefordert haben. Das ist zwar nicht schwer, Flug­gäste können dafür die kostenfreie Handyapp „Flug­ärger“ der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen nutzen (erhältlich im App Store und bei Google Play) oder unsere Musterbriefe verwenden. Dennoch scheuen einige die Mühe. Für diese Gruppe ist ein Flug­gast­rechte-Portal oder ein Sofort­entschädiger die richtige Adresse.

Nachteil: Manchmal dauert es.
Wer sich an die Söp wendet, muss im Einzel­fall aber etwas Geduld mitbringen. Angestrebt ist zwar eine maximal dreimonatige Verfahrens­dauer. Zuletzt hat die Schlichtung in zahlreichen Fällen aber auch länger gedauert.
Nachteil: Manchmal zahlt die Air­line trotzdem nicht.
In seltenen Fällen zahlt eine Air­line sogar dann nicht, wenn die Schlichtungs­empfehlung zugunsten des Kunden ausgegangen ist. Weil der Schlichter­spruch nicht wie ein Urteil per Gerichts­voll­zieher voll­streckt werden kann, hat der Passagier dann ein Problem. Er muss dann einen Anwalt oder ein Flug­gast­portal beauftragen. Oder er beantragt bei Gericht einen Mahn­bescheid, um seine Forderung durch­zusetzen (Details im Finanztestbericht zum Download).

Einen Rechts­anwalt beauftragen

Vorteil: Mitunter schneller Weg zum Geld.
Mithilfe eines Reise­rechts­experten kann die Zahlung sehr schnell kommen. Manche Air­lines wissen, dass Juristen nach dem Ablauf einer Frist sofort klagen und zahlen dann, um nicht auch noch Prozess­kosten zahlen zu müssen. Flug­gäste finden Profis etwa über die Anwaltsdatenbank der Deutschen Gesellschaft für Reiserecht.
Nachteil: Mandant trägt Kostenrisiko.
Wer selbst einen Anwalt einschaltet, hat immer ein Kostenrisiko. Auch zunächst ganz sicher scheinende Rechts­fälle können verloren gehen. Die Anwalts- und Gerichts­kosten trägt dann der Kunde.
Zu beachten: Eigen­anteil bei Kunden mit Rechts­schutz­versicherung.
Wegen dieses Risikos und weil es bei der Flug­gast­entschädigung nur um relativ geringe Beträge geht, kommt für viele dieser Weg nur infrage, wenn sie eine Rechts­schutz­versicherung haben (zum Vergleich Rechtsschutzversicherung). Der Streit mit einer Air­line ist über jede Rechts­schutz­versicherung versichert, es sei denn es handelt sich um eine Spezial­police, die etwa ausschließ­lich Miet­rechts versichert. Der rechts­schutz­versicherte Mandant muss bei einer Nieder­lage nur den mit dem Versicherer vereinbarten Selbst­behalt zahlen, das sind meist 150 Euro.

Ein Inkasso-Portal für Flug­gäste beauftragen

Vorteil: Kunden haben keine Arbeit.
Flug­gast­portale wie Euclaim, Fairplane oder Flight­right streiten mit Air­lines um Entschädigungen für betroffene Passagiere. Sie machen deren Forderungen gegen­über den Fluggesell­schaf­ten geltend. Kunden müssen auf der Website eines Flug­gast­rechte-Portals insbesondere ihre Flug­daten eingeben. Ein Rechner auf der Internetseite führt dann eine grobe Anspruchs­prüfung durch. Beauftragt der Passagier anschließend das Portal, versucht der Anbieter, zunächst außerge­richt­lich eine Zahlung zu erreichen. Klappt das nicht, reichen die Part­ner­anwälte der Dienste Klage ein.
Nachteil: Entschädigung auf Klageweg dauert.
Weil die Dienste die Entschädigung teil­weise erst einklagen müssen, dauert es zum Teil mehr als ein Jahr, bis der Kunde das Geld auf seinem Konto hat – gekürzt um die Erfolgs­provision für das Portal. Das hat unser Test Fluggastportale gezeigt.
Nachteil: Provision im Erfolgs­fall.
Diese Provision liegt je nach Anbieter zwischen 23 und 36 Prozent der von der Fluggesell­schaft gezahlten Entschädigung (siehe Markt­über­sicht unten). Bei den Anbietern Airhelp, Flight­right, Flugrecht (Zweitmarke von Flight­right) sowie Givt kann es sogar noch teurer werden.

Bei Airhelp steigt die Provision von 35 Prozent der Entschädigung auf 50 Prozent, wenn das Portal die Entschädigung gericht­lich erstreiten musste.

Flight­right und Flugrecht erheben einen Anwalts­zuschlag in Höhe von 16,66 Prozent, wenn die außerge­richt­liche Forderungen des Portals keinen Erfolg haben und der Fall an die Part­ner­anwälte von Flight­right und Flugrecht ergeben wird. Ein Kunde von Flight­right oder Flugrecht zahlt im schlimmsten Fall somit 52,36 Prozent seiner Entschädigung als Provision. Beim Anbieter Givt steigt die Erfolgs­provision von 29 auf 49 Prozent in einem solchen Fall.

Hinweis: Portale mit undurch­sichtigen Preisspannen.
Viele Inkassoportale nennen auf ihren Internet­seiten keine feste Erfolgs­provision, sondern eine Preisspanne (Airhelp, Fairplane, Flight­right und Flugrecht). Das macht Verbrauchern einen Preis­vergleich schwer. Sie müssen erst ihre Flug­daten und zum Teil auch persönliche Daten eingeben, um vom Portal ein individuelles Preis­angebot zu erhalten.

Außerdem müssen Kunden beachten, dass sehr viele Anbieter nur Netto­preise nennen. Die Mehr­wert­steuer kommt also noch dazu. Schreibt ein Anbieter zum Beispiel, dass die Erfolgs­provision „in der Regel 20 bis 30 Prozent zuzüglich Mehr­wert­steuer“ beträgt, muss der Kunde tatsäch­lich zwischen 23,8 und 35,7 Prozent seiner Entschädigung im Erfolgs­fall abgeben. In unserer Markt­über­sicht (siehe unten) geben wir stets die Preise der Anbieter inklusive Mehr­wert­steuer an.

Ein Vereinbarung mit einem Sofort-Entschädiger treffen

Vorteil:Schnelle Entschädigung. Kunden, die sofort und bequem ihr Geld haben wollen, fahren am besten mit den Sofort­entschädigern. Der Kunde gibt auf der Internetseite eines Portals wie Compensation2go oder Euflight insbesondere seine Flug­daten ein. Der Dienst prüft, ob es sich lohnt, dem Passagier seinen Anspruch abzu­kaufen. Entschließt sich der Anbieter zum Kauf der Flug­gast­entschädigung, bekommt der Flug­gast den Kauf­preis (Wert des Entschädigungs­anspruchs minus Abschlag je nach Anbieter) in der Regel inner­halb wenige Tage ausbezahlt und kann die Sache abhaken. Geht die Fluggesell­schaft später pleite, kann er das Geld dennoch behalten. Das Insolvenzrisiko trägt der Käufer der Forderung, also der Sofort­entschädiger.

Nachteil: Strenge Prüfung.
Sofort­entschädiger prüfen streng, ob sie einen Flug über­haupt kaufen. In unserem Test von sechs bekannten Flug­gast­portalen (darunter die beiden Sofort­entschädiger Compensation2go und EUflight) hatten unsere Tester 21 mal bei Sofort­entschädigern nachgefragt. 15 mal lehnte der Anbieter den Kauf des Flugs ab, nur 6 mal kaufte das Portal dem Kunden seinen Entschädigungs­anspruch ab zu den Details der Untersuchung.
Nachteil: Abzug von Entschädigung.
Sofort­entschädiger zahlen nur einen Teil der Entschä­digung, die dem Kunden von der Air­line zusteht. Je nach Anbieter betragen die ­Abzüge zwischen 31 und 49 Prozent (siehe Markt­über­sicht unten).
Nachteil: Einige Portale mit undurch­sichtigen Preisspannen.
Auch bei den Sofort­entschädigern gibt es Portale, die keinen Fest­preis verlangen, sondern auf ihren Webseiten eine Preisspanne nennen (etwa EUflight). Das macht dem Verbraucher einen Preis­vergleich schwer, weil er bei Anbietern mit Preisspannen immer erst wenigs­tens die Onlineprüfung des Anspruchs mit seinen Flug­daten durch­laufen muss, um ein individuelles Preis­angebot zu erhalten. Fairplane und Flug-erstattung nennen vorab noch nicht einmal eine Preisspanne. Sie geben ein konkretes Preis­angebot erst nach der Onlineprüfung des Entschädigungs­anspruchs ab.
Vorsicht bei Anbietern, die Inkasso und Sofort­entschädigung anbieten.
Viele Sofort­entschädiger bieten auch den Inkassoweg an. Das kann für Passagiere zum Problem werden, die ausschließ­lich eine Sofort­entschädigung suchen. Beispiel Fairplane:Nach Punkt 9.2 der Fairplane-Bedingungen wird ein Fall auto­matisch in den Inkassoweg („Fairplane Stan­dard“) über­führt, wenn Fairplane den Kauf des Flugs („Fairplane Express“) ablehnt. Ein Kunde landet so in einem möglicher­weise langen Inkasso­verfahren, obwohl er in erster Linie eine Sofort­entschädigung wollte.
Tipp:
Wenn Sie in erster Linie eine Sofort­entschädigung wünschen, sollten Sie Ihren Flug zunächst nur reinen Sofort­entschädigern wie Compensation2go und EUflight anbieten. Kauft keiner dieser Anbieter den Flug, kann der Passagier immer noch zur Söp, einem Inkassoportal oder zum Anwalt gehen.

So viel kostet die Hilfe der Flug­gast­portale

Passagiere, die keine Arbeit haben wollen und bereit sind, zwischen 20 und 50 Prozent ihrer Entschädigung abzu­geben, können einen Flug­gast-Entschädigungs­dienst einschalten. Notfalls klagt der Dienst sogar vor Gericht. Flug­gast­rechte-Portale kürzen die Entschädigung bei Erfolg um ihre Provision. Sofort­entschädiger zahlen gleich Geld aus, gekürzt um ihre Provision.

Tabelle: Flug­gast­rechte-Portale (Inkasso)

Flug­gast­rechte-Portal (Gründungs­jahr)

Abzug von Entschädigung (Erfolgs­provision)

Anmerkungen

Airhelp.com (2013)

35 bis 50 Prozent

50 Prozent Provision, wenn gericht­liche Schritte nötig sind

Aviclaim.de (2016)

30,25 Prozent

Captain-frank.com (2017)

23,8 Prozent

Claimflights.de (2014)

26,78 Prozent

Complane.de (2017)

28,56 Prozent

EUclaim.de (2007)

29,75 Prozent

Kunden haben über EUclaim-Account Einblick in die gesamte Korrespondenz des Portals und der Anwälte mit der Air­line (etwa Mahn­schreiben, Urteile).

Fairplane.de (2011)

(Fairplane Stan­dard)

24 bis 35 Prozent

Fairplane hat in der Vergangenheit eine hohe Anzahl höchst­richterlicher Gerichts­entscheidungen erwirkt und zählt damit zu den erfahrenen Anbietern.

Flightright.de (2010)

23,8 bis 52,36 Prozent

Anwalts­zuschlag: Die Provisions­spanne bei Flight­right.de beträgt grund­sätzlich 23,8 bis 35,7 Prozent. Hat Flight­right.de zur Durch­setzung des Entschädigung­anspruchs einen externen Anwalt beauftragt, wird zusätzlich ein „Anwalts­zuschlag“ in Höhe von 16,66 Prozent fällig.

Flight­right hat in der Vergangenheit eine hohe Anzahl höchst­richterlicher Gerichts­entscheidungen erwwirkt und zählt damit zu den erfahrenen Anbietern.

Flug-erstattung.de (2016)

26,18 Prozent

Flugrueckerstattung.de (2012)

31,25 Prozent

Flug-verspaetet.de (2011)

29,75 Prozent

Flugrecht.de (2014)

23,8 bis 52,36 Prozent

Die Provisions­spanne bei Flugrecht.de beträgt grund­sätzlich 23,8 bis 35,7 Prozent. Hat Flugrecht.de zur Durch­setzung des Entschädigung­anspruchs einen externen Anwalt beauftragt, wird zusätzlich ein „Anwalts­zuschlag“ in Höhe von 16,66 Prozent fällig.

Flugrecht setzt Forderungen gegen­über den Air­lines gemein­sam mit Flight­right durch. Daher profitieren Flugrecht-Kunden von der Erfahrung Flight­rights.

Givt.com (2016)

29 oder 49 Prozent

49 Prozent Provision, wenn Givt-Part­ner­anwalt mit Durch­setzung der Entschädigung beauftragt wird.

Myflyright.com (2016)

29,75 Prozent

297,50 Euro „Bearbeitungs­gebühr“ von Kunde zu zahlen, wenn er gegen­über Myflyright falsche Angaben macht und die Air­line deshalb die Entschädigung ablehnt.

Passengersfriend.de (2015)

36 Prozent

Refund.me (2012)

29,75 Prozent

Muss das Portal wegen einer Forderung die spanischen Gerichte einschalten, müssen Kunden 35 Euro extra zahlen.

Trustfly.de (2016)

26,18 Prozent

Trustfly kann Vergleichs­angebot der Air­line ohne Zustimmung des Kunden annehmen, wenn diese 80 Prozent der Entschädigung anbietet.

Wirkaufendeinenflug.de (2015)

29,75 Prozent

Stand: 16. März 2020

Tabelle: Sofort­entschädiger

Sofort­entschädiger (Gründungs­jahr)

Abzug von Entschädigung

Anmerkungen

Captain-frank.com (2017)

35,7 Prozent

Compensation2go.com (2016)

34,5 Prozent

Ersatz-pilot.de (2017)

25 bis 40 Prozent

Bei Lang­stre­cken­flug Abzüge zwischen 25 und 29 Prozent, bei Kurz­stre­cken­flug Abzüge zwischen 33,6 und 40 Prozent

EUflight.de (2016)

30,94 bis 42,84 Prozent

Flug-erstattung.de (2016)

Wird individuell fest­gelegt

Bis zu 400 Euro Auszahlung möglich

Fairplane.de (2011)

(Fairplane Express)

Wird individuell fest­gelegt

Abzug beträgt in Rechenbei­spielen auf Fairplane-Website 49 Prozent.

Fairplane hat in der Vergangenheit eine hohe Anzahl höchst­richterlicher Gerichts­entscheidungen erwirkt und zählt damit zu den erfahrenen Anbietern.

Myflyright.com (2016)

41,65 Prozent

297,50 Euro „Bearbeitungs­gebühr“ von Kunde zu zahlen, wenn er gegen­über Myflyright falsche Angaben macht und die Air­line deshalb die Entschädigung ablehnt.

Passengersfriend.de (2015)

49 Prozent

Wirkaufendeinenflug.de (2015)

41,65 Prozent

Stand: 16. März 2020

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