Tipps

Rechtzeitig: Kommen Sie früh genug zum Einchecken. Wenn bei Nebel kein Bus oder Zug zum Flughafen fährt, kann die Airline nichts dafür.

Check-in: Dauert die Abfertigung zu lange, ist die Airline dran. Sie muss dies so organisieren, dass der Kunde rechtzeitig die Maschine erreichen kann (AG Erding, Az. 4 C 309/06).

Quittung: Bewahren Sie alle Belege auf, wenn Sie Ausgaben hatten.

Foto: Wird Schlechtwetter oder ein Streik angegeben, fotografieren Sie die Anzeigetafel, die zeigt, dass andere Flüge trotzdem starten.

Hilfe: Melden Sie Ansprüche zu­nächst bei der Fluglinie an. Lehnt die ab, können Sie die Schlichtungsstelle Mobilität einschalten: www.schlichtungsstelle-mobilitaet.org, Postfach 61 02 49, 10923 Berlin. Über 80 Fluglinien machen mit, etwa Air France, Allitalia, American Airlines, Delta, Iberia, KLM, Singapore Airlines, Qantas – nicht aber Lufthansa, Air Berlin, Condor, Germanwings, Tuifly.

Amt: Offizielle Beschwerdestelle ist das Luftfahrtbundesamt. Es kann aber keine Ansprüche durchsetzen. Tel. 05 31/23 55 115, www.lba.de.

EUclaim: Die Firma EUclaim hat sich auf die Geltendmachung der Passagierrechte spezialisiert. Honorar wird nur bei Erfolg fällig: www.euclaim.de.

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