Flug­buchung im Internet Test

Preissuchmaschinen und Online-Reisebüros ver­spre­chen, den besten Tarif heraus­zufischen. Preissuch­maschinen durch­forsten die Seiten von Air­lines und Online-Reise­büros. Ein Klick auf das gewünschte Angebot führt auf die Seite des Anbieters. Dort lässt sich der Flug dann buchen. test sagt, wer die güns­tigsten Flüge findet.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuel­leren Test Flugbuchung.

Ein Viertel sparen

Die Stiftung Warentest hat sich acht Preis­vergleichs­seiten und neun Online-Reisebüros genauer angesehen und jeweils nach dem güns­tigsten Preis für 15 One-way-Flüge gesucht. Das Resultat ist erfreulich: Alle geprüften Preissuch­maschinen finden güns­tige Flüge. Die besten Ergeb­nisse erzielten billigflieger.de, momondo und swoodoo.com. Zwiespältig ist das Ergebnis bei Skyscanner. Das eng­lische Portal ermittelte zwar viele Schnäpp­chen, lag mit dem Sucher­gebnis aber auch mal daneben. Wer auf das absolut güns­tigste Angebot Wert legt, sollte deswegen immer mehrere Vergleichs­seiten heran­ziehen.

Zusatz­kosten beachten

Alle Flug­preis­vergleiche präsentieren auch die Angebote von Billigfliegern. Die angegebenen Preise müssen insgesamt aber nicht immer die güns­tigsten sein. Denn es können noch etliche Zuschläge dazu­kommen, zum Beispiel für das Gepäck oder die gewählte Art der Bezahlung: Wer das Flugti­cket mit Kreditkarte bezahlt, muss nicht nur bei den Billigfliegern mit Zusatz­kosten rechnen, auch Luft­hansa, Swiss, Austrian und Brussels Air­lines kassieren eine Gebühr. Bei der Luft­hansa heißt sie Optional Payment Charge und beträgt je nach Flug­strecke zwischen 5 und 18 Euro.

Cheapti­ckets lag meist vorn

Die 15 Flüge, mit denen die Tester die Preis­vergleichsportale prüften, dienten auch zum Check für neun Online-Reisebüros. Die holländische Seite cheaptickets.de ging hier als Preissieger hervor, sie lieferte am häufigsten die güns­tigsten Flüge. Das Unternehmen betreibt seit 2007 ein Büro in Saarbrücken. cheapti­ckets.de findet zwar fast immer güns­tige Flugpreise, berechnet aber eine Reser­vierungs­gebühr. Die kann der Reisende oft sparen, wenn er direkt bei der Air­line bucht. Güns­tige Flüge bieten noch die Portale expedia.de und lastminute.de. Viele Schnäpp­chen offerieren auch opodo und ebookers.de, sie versuchen ihre Kunden aber mit einer voreinge­stellten Versicherung zu über­tölpeln. fly.de ist insgesamt am teuersten und integriert ebenfalls eine Reiser­ücktritts­versicherung.

Hohe Zuschläge bei fluege.de

Vorsicht ist bei fluege.de angebracht. Das Portal der Leipziger Firma Unister mit der Galions­figur Reiner Calmund steht schon seit einiger Zeit in der Kritik (siehe etwa die Meldung Flugvermittler im Internet: Flüge teurer als gedacht auf test.de). Denn der zunächst angegebene Preis führt hier zu einer Zwischensumme, zu der Gebühren und Mehr­wert­steuer addiert werden. Voreinge­stellt sind immer ein Umbuchungs­service für bis zu 33 Euro und oft ein Premium-Paket für 6 Euro. In Leser­briefen und Kommentaren auf test.de beschweren sich Verbraucher über das Gebaren von fluege.de. Neben der undurch­sichtigen Preis­gestaltung beklagen viele, dass die Buchung nur eine „verbindliche Anfrage“ sei, der Kunde lange hingehalten werde und aufgrund von Fehler­meldungen gezwungen sei, die kosten­pflichtige Hotline anzu­rufen.

Chat Urlaubs­flüge: test-Experten antworten

Flug­buchung im Internet Test

Falk Murko (li) und Michael Sittig, die Experten der Stiftung Warentest.

Flug­buchung im Internet: Wie finde ich wirk­lich güns­tige Flüge? Was muss ich bei der Online­buchung konkret beachten? Welche Ansprüche habe ich, wenn ich erst mit erheblicher Verspätung abge­flogen bin? Alle Ihre Fragen zum Thema beant­worten Ihnen die Experten Falk Murko und Michael Sittig am Mitt­woch, 15. Februar, im Chat auf test.de.
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