Selbsthilfe: Entspannen vor und während des Flugs

Vorbereitung

Vermeiden Sie Stress an den Tagen vor dem Flug. Wer bereits mit einem erhöhten Stresslevel in den Flieger steigt, dem setzt die Angst mehr zu. Relativ banale Angstauslöser bringen dann unter Umständen "das Fass zum Überlaufen".

Entspannte Stimmung, gefördert durch Sauna, Massage, Entspannungsbäder am Vortag, wirken sich auch noch am Flugtag aus, ebenso Fitnessaktivitäten.

Kommen Sie rechtzeitig zum Flughafen. Bummeln Sie nach dem Einchecken noch ein wenig umher. Viele Fluggesellschaften bieten auch die Möglichkeit, schon abends einzuchecken. Dann beginnt die Flugreise am Morgen entspannter vom Express-Schalter aus.

Meiden Sie Getränke, die Nervosität und damit Aufregung und Angst steigern.

Versuchen Sie, sich auf die angenehmen Aspekte des bevorstehenden Urlaubs zu konzentrieren.

Im Flugzeug

Lenken Sie sich ab durch Lektüre, Filme, (leichtes) Essen, Gespräche, Spiele und Phantasiereisen durch das Zielland. Oder lassen Sie sich ­ das ist häufig möglich ­ das Cockpit und die Navigation erklären. Das hilft gegen die diffuse Angst.

Üben Sie sich in Muskelentspannung (zum Beispiel nach der Jacobson-Methode): Spannen Sie nach und nach unterschiedliche Muskelpartien des Körpers mit zunehmender Stärke an. Halten Sie die Spannung fünf Sekunden und lassen Sie wieder los. Das entspannt körperlich und nach und nach auch mental.

Eine Reihe von Gedankentechniken können eine Angst-Gedankenspirale stoppen und positive Gedanken in den Vordergrund bringen, etwa ein befehlsartig gesprochenes "Stopp" oder eine bewusste Umbewertung der Situation.

Solche Techniken werden ebenso wie Entspannungsübungen in Flugangst-Ratgebern beschrieben. Man sollte sie auf jeden Fall vor dem Flug einüben.

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